• Khlong Mon 
    Tag 27

Highlights des Tages

Khlongs von Bangkok

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Eine Longtailbootsfahrt gehört zu einem Besuch in Bangkok einfach dazu...

Rückflug

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Eine echt angenehme Überraschung ...

Fazit

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Mein rein subjektives Fazit ...

Bangkok

Heute ist der letzte Tag hier in Bangkok und damit der letzte Tag unseres gesamten Urlaubs.
Der Flieger nach Frankfurt ist ein Nachtflug und startet erst 23 Uhr.
Schon beim Einchecken im Hotel bekamen wir die Möglichkeit angeboten, ein kostenloses Late checkout bis 18 Uhr in Anspruch nehmen zu können.
Nicht schlecht. So können wir den bevorstehenden Tag noch richtig nutzen.

Auch Petrus gibt heute noch sein Bestes.
Der Himmel ist dunkelblau - gespickt mit fotogenen Wolken.

Das Frühstück ist eigentlich ein Highlight für sich.
Und nein - es sind nicht die Fotos von gestern. Auch heute gibt es ein leckeres Frühstück und Mango in Überfluß!

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Einerseits lieben wir ja die Wärme, aber selbst wenn die Plätze an der Brüstung zum Chao Phraya so einladend sind, draußen zu frühstücken ist uns doch zu anstrengend.

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Beim Concierge vereinbaren wir eine private Fahrt mit einem Longtailboat durch die Khlongs von Bangkok. Es kostet 900 Baht, das sind 2016 24€. Diese Summe ist absolut in Ordnung.
Schließlich werden wir am Hotelpier abgeholt und auch hierher wieder zurückgebracht.
Preiswerter gibt es dieses Vergnügen sicher an den zahlreichen Piers entlang des Chao Phraya.

Khlongs von Bangkok

Khlongs sind Kanäle, die früher für den Transport genutzt wurden.
Es gab unzählige dieser Wasserwege, die als Markt oder um zur Arbeit zu gelangen genutzt wurden.
Im Zuge der Modernisierung und Landgewinnung wurden viele Kanäle zugeschüttet.
2011 rächte sich diese Maßnahme. Überdurchschnittlich viel Regen drohte die Kanäle zu überfluten. Der Wasserpegel stieg auf knapp drei Meter. Einwohner einiger Stadtgebiete mußten evakuiert werden. Damals überlegte man neue Wege wiederherzustellen beziehungsweise das Flußbett tiefer zu legen.
Doch kaum war die größte Gefahr vorbei, landeten die Pläne wieder in der Warteschleife.

Und eins sollte man auch nicht verschweigen:
Die Kanäle werden auch als Entsorgungskanal für Kloake und Müll genutzt.
Nein es stinkt nicht. Doch baden möchte ich hier nicht.

Wer das Bild der "Floating Markets" im Sinn hat, wird in den Khlongs von Bangkok enttäuscht werden.
Das findet hier an Thomburi Seite Bangkoks schon längst nicht mehr statt.
Und das ist auch in Ordnung so.
Wir erwarten nur eine geruhsame Fahrt durch Bangkoks Venedig.
Vorbei an den Stelzenhäusern und vielen kleineren und weniger bekannten Tempeln.

Um 11 Uhr steht der Fahrer mit dem Longtailboat am Pier.
Der Einstieg ist etwas "tricky". Es gibt keinen echten Einstieg und das Boot liegt wesentlich tiefer als die Ebene auf der wir stehen. Über eine Art Rutsche flippen wir aufs Boot.
Und dann kann es auch schon losgehen.

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Es macht extremen Spaß mit solch einem Boot unterwegs zu sein.
Wir sitzen sehr tief. Man hat den Eindruck in Wasserhöhe zu sitzen.
Links und rechts sind Stoffbahnen gespannt, die uns gerade auf der Hauptstrecke des Chao Phraya - wo wir noch recht schnell unterwegs sind - vor Spritzwasser schützen.

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Hinter dem Wat Amun biegen wir in den Mon Khlong ein.
Ab hier ist es ruhig. Momentan sind wir noch das einzige Boot.
Der Kanal ist etwa zehn bis fünfzehn Meter breit. Also - nach meinem Augenmaß.
Was wir sehen sind Stelzenhäuser im ganz unterschiedlichen Zustand.
Ganz alte, zum Teil zerfallene aber manche sind auch modern.
Im Vorbeifahren schauen wir den Menschen bei ihrer Hausarbeit zu. Beim Wäscheaufhängen oder beim Zubereiten von Speisen.
Manche sitzen nur da und träumen vor sich hin.
Ich staune mit welcher Gelassenheit sie sich die täglichen "Gaffer" so gefallen lassen.
Manche winken sogar.
Als wenn wir das einzige Boot wären, das hier seit Tagen vorbeikommt.

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Die riesigen Lizards sind wohl die Attraktion während der Fahrt.
Unser Bootsführer, der hinter uns sitzt, ist jedes Mal ganz aufgeregt, wenn er einen sieht und will immer die Bestätigung, dass wir das Tier auch gesehen haben.
2004 haben wir schon einmal diese Tour gemacht. Deshalb war der Anblick nicht neu für uns.

Die Lizards sind etwa anderthalb bis zwei Meter lang.
Sie machen einen eher behäbigen Eindruck.

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Es folgt ein Teil mit neuerbauten Häusern.
Das Grün hängt hier üppig ins Wasser. Und die Gebäude wirken so westlich, dass dies hier auch im Berliner "Neu Venedig" sein könnte.

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Weitere Impressionen:

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Kaum dass wir den Chao Phraya River wieder erreicht haben, ist die ruhige Fahrt vorbei.
Andere Boote tangieren uns in jeder Richtung und die Wellen lassen unsere "Nußschale" hin und her schwanken.
Echte Gefahr besteht jedoch zu keiner Zeit!

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"Zu Hause" angekommen, geht's gleich an den Pool.
Die Anlage ist herrlich angelegt. Die Pools sind terrassenartigen angeordnet.
Leider ist es ziemlich voll hier. Aber es ist eben Wochenende. Und sicher sind auch in anderen Teilen der Welt gerade Sommerferien.
Ab und zu kommt ein Angestellter vorbei und bietet frisches Obst an.
Wir "begießen" den gelungenen Urlaub und lassen es uns gut gehen.

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Während wir im pikfeiner Umgebung und sauberem Wasser baden, reicht der Blick über die Brüstung um zu sehen, wie viel Müll sich in solchen Gräben verfängt. Wo das geschieht haben wir heute Vormittag gesehen.

Doch gerechterweise muß man auch sagen, dass es nicht nur Müll ist. Massenweise Kleinstteile von Pflanzenranken, die sicherlich durch Bootsschrauben vom Stamm gerissen werden, wirken genauso unsauber.

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Nach so viel Nichtstun fahren wir mit dem Hotelböötchen auf die andere Seite.
Hier lassen wir uns - genau wie gestern - noch einmal eine ganze Stunde durchkneten.
Muß ich mich in Deutschland für die Massage bis auf die Unterwäsche entblößen, bekommt man hier diese coolen "Roben". Beeindruckend finde ich, dass man diese auch in großen Größen hat.

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Und diese Aufnahme muß unbedingt in meinen Bericht.
Diese nette Angestellte schenkte mir fürs Foto das beste Lächeln des Tages

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So läßt es sich leben:
Longtailboat fahren - etwas poolen - massieren lassen ...
Was noch?
Klar. Im englisch angehauchten Peninsula ist Teatime natürlich Pflicht.
Noch nie ist es uns gelungen im HongKonger Peninsula an der Teatime teilzunehmen. Abgesehen, dass man in HongKong anstehen muß und das Restaurant wie ein Durchgangsbahnhof wirkt, habe ich jedes Mal der Kleideretikette nicht entsprochen. Denn ich hatte Sandaletten an. Und so kommt man einfach nicht rein.
Ob es hier in Bangkok eine Etikette gibt weiß ich nicht. Wir sind beide ordentlich gekleidet. Neben wunderbarem Tee und einer mit kleinsten Häppchen über drei Etagen verteilten Menage ist das Ambiente das Beste. Leise Pianomusik und der Blick Richtung Vorgarten und dem dahinter liegenden River bringen mich in den totalen Entspannungsmood.

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Mit einem letzten Spaziergang von den erhöhten Balkonen in der ersten Etage verabschieden wir uns von diesem Hotel.
Im Spa duschen wir uns und wechseln unsere Kleidung für den Rückflug.

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Der Concierge ruft uns ein Taxi, das uns zum Airport bringen soll.
Als alles im Auto verstaut ist, fällt uns auf, dass dieses Taxi keinen Taxameter besitzt. Darauf angesprochen antwortet der Taxifahrer: "No Taxameter".
Ok. Kein Problem.
Wir steigen wieder aus und erklären dem verdutzt staunenden Concierge die Situation. Die beiden reden etwas und das Taxi fährt ganz ohne Gäste ab. Denn auch die anderen Wartenden bekommen dieses Taxi nicht zugewiesen.

Das nächste Auto ist salopp gesagt: "eine Schrottschüssel".
Doch hier klemmt ein Taximeter und der Fahrer schaut auch ganz nett.
Die Fahrt zum Airport dauert nicht lange, denn der Fahrer ist mit einem sehr sportlichen Fahrstil unterwegs.

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Manche Verbote sind verständlich - aber bei manchen denke ich: so etwas machen die Thailänder bei der Taxifahrt?

Rückflug

Es ist kurz nach halb acht, als wir am Airport ankommen.
Der Airport zählt ja nicht gerade zu den Kleinsten dieser Welt und entsprechend viel Trubel ist hier los.
Koffer abgeben, Kontrollen über sich ergehen lassen, noch etwas Kosmetika im Duty Free Shop kaufen und dann geht's zum Gate.
Beim Check in zum Gate, wo wir unsere Bordkarten vorzeigen, werden uns diese erst einmal abgenommen und gegen andere ausgetauscht.
Ganz ohne Kommentar.
War was mit den Alten nicht in Ordnung?
Hm.
Wir schauen auf die neuen Bordkarten und...?
Wir bekamen ein Upgrade. Von Premium Economy auf Business Class.
Yaeh!

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Der Flieger ist bis auf den letzten Platz ausgebucht.
Auch die in der Business Class.
Die Flugbegleiterin wird uns als absolut überfordert und am Rand zur Unfreundlichkeit in Erinnerung bleiben.
Hätte ich diesen Platz in der BC bezahlt, wäre ich stinke sauer gewesen!
Auch die Liegebequemlichkeit läßt im Vergleich zu der bei Thai zu wünschen übrig. Dafür reißt es das Essen wieder raus. Das ist von bester Qualität.

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Die Umsteigezeit überbrücken wir in einem Café.
Rainer checkt seine Mails und ich sichere meine Fotos und Aufzeichnungen für diesen Bericht.

Wie sich dann Tage später herausstellen wird, habe ich vielleicht hier durch Unachtsamkeit einen fatalen Fehler gemacht: Denn alle Aufzeichnungen, die ich während der Reise gemacht habe, sind mit leeren Dateien überspielt und damit vernichtet.
Vielleicht aber nur.
Fest steht: einige Tage später waren alle Aufzeichnungen w wie weg.

Der kurze "Hopser" von Frankfurt nach Berlin reicht gerade mal für einen Urlaubsabschlußsekt.

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Mein rein subjektives Fazit

Unsere zweite Australienreise führte uns in den Norden und in den Westen Australiens.
Von Darwin bis Perth waren es knapp 7500 Kilometer. Eine lange aber schaffbare Strecke.
Diese Gegend hat uns noch besser gefallen als die Reise im Osten, also in Queensland.

Auf dieser Strecke gab es für uns echte Highlights.
Und dazu gehörten:

Ganz sicher werden wir uns diese Gegend 2017 noch genauer anschauen