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    Umbrawarra Creek 
    Tag 5

Highlights des Tages

Umbrawarra Gorge Nature Park

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Ein empfehlenswerter Walk in eine Gorge, die ihren Namen auch verdient ...

Leliyn
Edith Falls

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Sicherlich kein Geheimtipp mehr. Trotzdem schön ...

Ubrawara & Edith Falls (Leliyn) ... beides schön

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Das Frühstück ist ein Continental Breakfast.
Aber es gibt Cappuccino aus der Maschine. Und das ist schon mal ein echter Gewinn!

An der Wand im Restaurant hängt ein überdimensionales Foto.
Es weckt mein Interesse. Es misst etwa 4x5 Meter.
Man sieht eine Steilwand die ins Wasser taucht.
Ein ganz kleines Schildchen verrät, wo diese Aufnahme gemacht wurde.
Kaum zu fassen. Drei Kilometer südlich von Pine Creek zweigt die Zufahrt zur Umbrawarra Gorge ab.
Deshalb modifizieren wir etwas unseren Plan und entscheiden uns, diese Gorge in den Tagesplan aufzunehmen.

# Umbrawarra Gorge Nature Park

Die Umbrawarra Gorge Nature Park gehört zu Unrecht zu den eher unbekannteren beziehungsweise zu den weniger besuchten Gorges in dieser Gegend. Es liegt wohl daran, dass die Strecke Darwin - Katherine über den Kakadu Nation Park gefahren wird. Dabei wird die "Ecke" um Pine Creek ausgelassen.

Aus dem Norden kommend startet rechterhand die Zufahrtstraße zum Umbrawarra Gorge Nature Park.
Für die 22 Kilometer benötigen wir etwa zwanzig Minuten bis zum Parkplatz.
Davon sind fünf Kilometer über eine unbefestigte aber gut präparierte Strecke zu fahren.

Umbrawarra Gorge Nature Park,Australia, Northern Territory, Gorge,sylwiabuch.de
Map,Umbrawarra Gorge Nature Park,Australia, Northern Territory, Gorge,sylwiabuch.de

Der Wanderweg startet auf Gehwegplatten und ist sehr bequem zu laufen.
Bis zur ersten Badestelle mit hellem Strand benötigt man ganze fünf Minuten.
Gut das Wasser wäre jetzt nix für mich. Aber der Strand ist echt einladend.

Wir jedoch gehen weiter. Nun ist der Weg unbefestigt und nicht mehr trocken. Der Untergrund ist aufgeweicht. Es liegt aber eine Matte drauf. So muss man weder durch tiefere Pfützen noch durch Modder laufen.
Das folgende Stück ist ein Gang über größere Steine, die teilweise wackelig sind und teilweise auch durchs flache Wasser führen. Alles ist aber machbar.
Es sei denn... es tritt ein Doppeleffekt auf:
Der Stein wackelt und es raschelt kräftig im Spinnefexgras!
Dann schreie ich so laut, dass dann das letzte Tier mit Ohren sich nie wieder aus seinem Versteck traut.
Oh Mann. Ich bin einfach ein Schisshase.

Wir treffen ein Paar, das auf dem Rückweg ist. Sie schwärmen von toller Rock-Art.
Man müsse dann nur hochgehen.
Aber bat man nicht gerade an der Eingangstafel um Respekt für die Aborigines, dass diesen Weg nur Frauen gehen dürfen?
Wir schauen von weitem, finden es aber auch nicht.
Macht nix.

Es gibt so viele idyllische Tümpel, dass ich schon fast vergesse auch mal Aufnahmen zu machen.
Ein Ibis begleitet uns den ganzen Weg entlang.
Und der posiert ganz aufdringlich. Und zwar über die gesamte Zeit.

Umbrawarra Gorge Nature Park,Australia, Northern Territory, Gorge,sylwiabuch.de
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Map,Umbrawarra Gorge Nature Park,Australia, Northern Territory, Gorge,sylwiabuch.de
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An der steilen Wand, die ich heute im Frühstücksraum gesehen habe, angekommen, verweilen wir etwas. Ein toller Ort voller Ruhe.
An den Überhängen sonnen sich Schmetterlinge.
Auch ein paar rote Libellen.
Und natürlich ist unser Ibis mit von der Partie.

Map,Umbrawarra Gorge Nature Park,Australia, Northern Territory, Gorge,sylwiabuch.de
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Interessant zu wissen, dass genau diese Ansicht, also das Panorama in dem die steilen Wände in den Creek tauchen, als Hintergrund einer Ausstellung im Baltimore Aquarium dient.

Es ist kurz nach elf als wir wieder den Stuart Highway erreichen.
Unterwegs werden wir auf einen sehr langen Zug aufmerksam.
Der fährt parallel zur Straße.
Lange Züge kennen wir auch schon aus den USA.
Aber diese doppelt übereinander gestapelten Container...? Ich glaube das haben wir noch nicht gesehen.
Und als wir uns in Fotoposition begeben, freut sich auch der Lokführer und hupt mehrfach.

Map,Umbrawarra Gorge Nature Park,Australia, Northern Territory, Gorge,sylwiabuch.de

# Leliyn - Edith Falls

Die Edith Falls sind unser nächstes Ziel. Dass Gebiet gehört zum Nitmiluk National Park.

Wie alle Highlights hier in den Northern Territory ist auch diese Einfahrt sehr gut ausgeschildert.
Am Parkplatz beginnt der Wanderweg zum Leliyn Lookout, zu den Leliyn Falls beziehungsweise zu dem weiter entfernten Sweetwater Pool.
Um den letzteren Sweetwater Pool zu erreichen, ist mit einer Wanderzeit von drei bis fünf Stunden zu rechnen. Der Rundweg wird mit 8.6 Kilometern angegeben.
Das ist selbstverständlich zu weit und viel zu spät für uns. Da man fast den gesamten Weg ungeschützt der prallen Sonne ausgesetzt ist, sollte man schon sehr früh losgehen.

Leliyn - Edith Falls,Australia, Northern Territory, Waterfall,sylwiabuch.de

Wir starten den kürzeren mit 2.6 Kilometern angegeben Loop Walk, den Leliyn Trail gegen Uhrzeigersinn bei 34°C!
Die ersten 500 Meter des Weges sind sehr steil. Oben angekommen, gibt es ein paar schattenspendende Bäume. Hier führt ein kurzer Weg zum Leliyn Lookout. Doch leider kann man - jedenfalls jetzt im August - praktisch nichts sehen. Dichter Baumwuchs verstellt jede Sicht.
Etwa zwanzig Minuten später sind wir am Pool.
Noch während wir uns orientieren, entdecke ich Pia und Martin, die wir am Maguk Barramundi Waterfall kennengelernt haben. Sie sind gerade auf dem Rückweg vom Sweetwater Pool. Hochachtung!
Nach uns kommen immer mehr Badewillige und es wird voll und laut wie in einem öffentlichen Freibad.
Das Wasser hat angenehme Temperaturen und so bleiben wir hier und baden ein wenig.

Leliyn - Edith Falls,Australia, Northern Territory, Waterfall,sylwiabuch.de
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Auf dem Rückweg gibt es noch viele schöne Blicke auf die Kaskaden.
Den Lookout auf dieser Seite sollte man nicht auslassen.
Von hier oben hat man den Blick auf den Wasserfall, der in den unteren Plungpool stürzt.

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Für den gesamten Rückweg brauchen wir eine halbe Stunde.
Unten angekommen schwöre ich, dass ich mir bei nächster Gelegenheit eine Kopfbedeckung kaufen werde.
Denn ohne ist eine Wanderung in der prallen Sonne die absolute Hölle!

Am Edith Falls Plunge Pool angekommen, würde ich mich am liebsten sofort reinwerfen.
Es sieht so einladend aus.
Leider sind wir hier nicht mit dem Camper und übernachten auch hier.
Nein. Wir haben noch einen straffen Termin

Leliyn - Edith Falls,Australia, Northern Territory, Waterfall,sylwiabuch.de
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Kurz nach 4pm sind wir wieder auf dem Stuart Highway.
On the road again - sozusagen.

In Katherine's Woolworth - den kennen wir schon vom letzten Jahr - füllen wir unsere Vorräte auf. Fleisch, Gemüse, Salate und so weiter. Natürlich auch Bier und Wein.
Dann geht's weiter bis Mataranka.
In den Bittersprings Cabins, drei Kilometer von Mataranka entfernt, werden wir die nächsten zwei Nächte schlafen.
Auf dem riesigen Campingareal gibt es viele Zelter, Camper und sechs dieser Cabins.
In solch einen "Blechcontainer" haben wir auch schon im letzten Jahr im Nitmiluk National Park übernachtet.
Auch hier kann man über die Ausstattung nicht meckern. Es ist alles da. Und alles ist sauber und im besten Zustand.
Ach ja. Und einen Portier haben wir auch:

Direkt vor der Cabin steht ein BBQ. Einen ganz privaten.
So beenden wir den Abend bei Scotch Filets, Salat und einem kühlen Bier!

Bitter Springs Cabins & Camping,Australia, Northern Territory, Waterfall,sylwiabuch.de

Bitter Springs Cabins & Camping

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Lage:
- 3 Kilometer von Mataranka entfernt
- Ideal gelegen neben dem Elsey National Park
- 6 freistehende Container am Rand des Campingplatzes

Zimmer:
- Cabins sind für Selbstversorger gut geeignet
- Küchenzeile mit großem Kühlschrank sowie Geschirr vorhanden
- Im Zimmer befindet sich ein Doppelbett, ein Einzelbett, ein Sofa Tisch und Stühle - Bad mit Dusche

Sonstiges:
- Gas-BBQ vor jeder Cabin
- Veranda mit Tisch Stühlen
- Carport
- Auf dem Gelände gibt es einen Kiosk mit Grundnahrungsmitteln

Nützliche Links

Umbrawarra Gorge Nature Park
Link zum Umbrawarra Gorge Nature Park
Edith Falls - Leliyn
Informatives, Fakten und Wanderkarte der Leliyn Falls