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Highlights des Tages

Living Houses

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Interessante Fassaden, Dächer und Terassen im Zenrum der Stadt...

Durbar Square

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Letzte Impressionen vom Durbar Square ...

Abreise & Fazit

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Was für eine faszinierende und beeindruckende Reise ...

... noch einmal Kathmandu

Unser letzter Tag.
Erst einmal gibt es Frühstück im Hotelgarten.
Heute kommt uns alles so absolut clean vor.
Noch vor 10 Tagen, haben wir an Allem gezweifelt. Vor allem aber daß wir hier gesund wegkommen.
So schnell kann man eben lernen und seine Meinung ändern und eines Besseren belehrt werden !!!
Dazu fällt mir nur eins ein: "Reisen bildet eben"

Das Frühstücksangebot wirkt fast westlich: gebratene EIer mit Schinken, etwas Obst, etwas Blattsalat, Smooties, Säfte, Toasties.

Zu aller erst wollen wir noch etwas Tibetflair einfangen und besuchen eine tibetische Klosteranlage mitten in Kathmandu:

Kathmandu, Nepal

Das fällt aber schwer, jedenfalls nach der kurzen Zeit zurück aus Tibet.
Sind wir jetzt traumatisiert?

Wir stromern durch die Straßen und entdecken Sachen, die wir noch vor einer Woche gar nicht so gesehen haben.
So sind uns die Auslagen an künstlichen Gebissen noch gar nicht aufgefallen.
Ja und auch der TÜV hätte hier noch ein paar Aufgaben: wer bitteschön soll das aufdröseln???

Kathmandu, Nepal

# Kathmandus Häuser

ZJetzt geht's noch einmal auf den Markt und dem Durbar Square.
Zum "Abschied" gibt es noch einige der wunderbaren Momos in unserem Lieblingsrestaurant auf dem Dach.
Von hier genießen wir den Blick.

Kathmandu, Nepal
Kathmandu, Nepal
Kathmandu, Nepal
Kathmandu, Nepal
Kathmandu, Nepal
Kathmandu, Nepal

Im Anschluß ist noch Andenken kaufen angesagt.
Leichter gesagt als getan.
Zuerst schauen wir nach einer Gebetsmühle.
Verkäuferin in Kathmandu, Nepal

Unendlich viele Stände bieten Gebetsmühlen an und jeder Verkäufer erzählt uns welch' außergewöhnliche Qualität er anbietet.
Und wie das immer so ist, je mehr man sieht, desto schlechter kann man sich entscheiden. Letztendlich kaufen wir bei dem unaufdringlichsten Verkäufer.
Aber das ist nicht alles.
Schon vor der Reise nach Tibet habe ich eine Händlerin gesehen mit einer unvorstellbaren Fülle an Ketten.Ich bin froh sie gefunden zu haben.
Wir haben Spaß beim Handeln und irgendwann habe ich meine Kette für 9 Euro und bin höchstzufrieden.

Es ist bestimmt kein leichter Job, denn meine Kette, ist eine der Zarteren und Leichteren und wiegt schon 450 Gramm. Wir vermuten, sie trägt auf einem Arm locker 10 oder noch mehr Kilogramm.

Dann kommt noch ein ganz schwerer Brocken.
Wir entscheiden uns ein gemaltes Mandala zu kaufen.
Die Auswahl ist unendlich und irgendwann weiß man gar nicht mehr, welchen Stil man gut findet.

Hier ist die Preisverhandlung das Highlight:
aufstehen... wieder hinsetzen...fast schon gehen...
Dann doch wieder Interesse zeigen.
Rainer ist genervt und ich laufe in Hochform auf
Wir wollen dann endgültig gehen, in der Hoffnung der Händler schlägt uns den gewünschten Preis vor.
Und das tut er auch.
Letztendlich kaufen wir zwei wunderschöne, auf Stoff gemalte Mandalabilder.
Wir sind zufrieden!
Der Verkäufer sicher auch

Kathmandu, Nepal

# Durbar Square

Bevor es zurück zum Hotel geht, "baden" wir noch einmal im Trubel des Durbar Squares.

Kathmandu, Nepal
Kathmandu, Nepal
Kathmandu, Nepal
Kathmandu, Nepal

- Abreise & Fazit -

Am frühen Abend dann, werden wir zum Airport gebracht und mit den obligatorischen Schals verabschiedet.

Ein echter Höhepunkt sind wieder einmal die Erfahrungen mit den nepalesischen Zollbeamten.
Sie wühlen im Handgepäck und entdecken die Gebetsmühle.
Hm, war mir nicht bewußt, daß es verboten ist, Gebetsmühlen außer Landes zu bringen. Ist es offensichtlich auch nicht, aber man droht mit Strafen, weil wir es auf dem Markt gekauft haben und keine Rechnung haben.
Erst als der Beamte in Rainer’s Koffer eine Kuhle „freigräbt“ und gestikuliert, daß wir dort Geld reinwerfen sollen, sind wir uns sicher und checken die Situation.
Nun werden wir das Gefühl nicht los, daß die einfach nur korrupt sind.
Dann finden sie noch meine Zweitsonnenbrille, die sie sooo chick finden und auch die Tüte mit den Gummibärchen.
Wir beide haben natürlich auch Bedenken, daß man die Mandalas, die nun wirklich nicht gerade billig waren, findet und uns übermäßig abkassiert.
Die Prozedur nimmt kein Ende und wir haben schlicht und ergreifend die Nase voll.
Ich mache den ersten Schritt nach vorn und rufe ganz laut nach dem Chef des Zolls und ganz plötzlich dürfen wir ohne Weiteres und ohne Gebühren durch.
Unsere Vorahnung hat uns also nicht getäuscht.
Na bitte, geht doch!
Nach dem Durchwinken beobachten wir aber, daß "Kenner dieses Ablaufs" immer Süßigkeiten wie Schokolade rüberschieben.
Manche lassen sich natürlich einschüchtern und geben einfach so Geld rüber!

Tipp: zur Zähmung der nepalesischen Zollbeamten sollte man zwei bis drei Schokoladentafeln oder ähnliche Süßigkeiten im Gepäck haben.

Unser Flug mit "Qatar Air" ist pünktlich, doch während wir borden, zieht ein schweres Gewitter auf.
Der Pilot wartet eine Weile und dann startet er doch.
Und da Kathmandu in einem Kessel umringt von Himalayas höchsten Bergen liegt, schrauben wir uns hoch und werden kräftig durch das Unwetter durchgeschüttelt.

Es ist Nacht als wir in Doha ankommen.
In der ersten Etage, gleich neben dem Gebetsraum, befindet sich ein abgedunkelten Warteraum, der mit komfortablen Liegen ausgestattet ist. Hier verbringen wir die vier Stunden bis zum nächsten Flug.

Eine wunderbare Reise, ein ewiger Traum von mir, ist vorbei.

Wir beide hatten einmalige und schwer zu beschreibende emotionale Erlebnisse, die einem lebenslang nicht mehr genommen werden können.
Trotz der knapp bemessenen Zeit, war die Reise voller Eindrücke und Erfahrungen aus einer ganz anderen Welt. Einer Welt wie es diese kein zweites Mal auf diesem Globus gibt.
Und sicherlich war die Fahrt zum untersten Basislager ein Punkt, der die Reise erst vollkommen gemacht hat.

Eine ganze Woche in großen Höhen hat auf die nachträgliche Körperverfassung riesige Wirkung.
Zu Hause, nach der Reise, fühlen wir uns so unglaublich fit.
Nie wieder habe ich das Laufband im GYM so herausfordern können, wie kurz nach der Rückkehr.
Ganz offensichtlich bewirkt, durch die Anreicherung des Bluts mit roten Blutkörperchen.

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