• Fire Island 
    Tag 8

Highlights des Tages

Skyline Drive

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Ein wenig bekanntes Naherholungsgebiet am Rande der Großstadt ...

Long Island - Fire Island

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Lange, breite und wunderschöne Strände...

Skyline Drive in New Jersey und Long Island bis Fire Island

Schlemmen ist angesagt zum Frühstück.
Mit Allem was man sich sonst nicht gönnt:
Fetten Kakao mit einer überdimensional großen Schlagsahnenhaube für Rainer. Dazu Mangobrause.
Dazu das "Übliche".
Rainer ist im Testmodus
Für mich gibt es "schlanke" Hash Browns und Eier. Und Panecakes natürlich.

So viel Süßes macht gute Laune und Kraft für den Tag!

IHOP Ramsey,New Jersey, USA, sylwiabuch.de

Der Plan für heute:
Erst geht es in ein nahgelegenes Seengebiet mit einem umlaufenden Skyline Drive

Skyline Drive,New Jersey, USA, sylwiabuch.de

Anschließend soll es quer durch New York gehen bis zum bitteren Ende, nach Fire Island

New York, USA, sylwiabuch.de

Los geht's.

Monksville Reservoir

# Skyline Drive

Monksville Reservoir,Skyline Drive, New Jersey,USA, sylwiabuch.de

Den Tipp, den Skyline Drive entlang zu fahren, den haben wir von unserem Sohn bekommen.
Es ist eine knapp zehn Kilometer lange Tour durch Bergen County.
An der Kreuzung CR S-91 und R202 beginnt der Drive. Zuerst durchqueren wir den Ort Oakland.
Es ist kaum zu verfehlen, denn es ist sehr gut ausgeschildert.

An der Staumauer die das Monksville Reservoir vom Wanaque Reservoir trennt, bleiben wir stehen.
Das Monksville Reservoir ist ein 1987 künstlich angelegter beziehungsweise angestauter See. Angelegt um einen erneuten Wassermangel in New Jersey, wie er sich während einer Dürreperiode in 1980er Jahren entstanden ist, vorzubeugen.

Das Monksville Reservoir ist etwa zwei Quadratkilometer groß und bis zu 27 Meter tief.
Es wird als Recreation Center genutzt. Man kann also hier nicht nur baden sondern auch Kajaken.

Monksville Reservoir,Skyline Drive,New Jersey,USA,sylwiabuch.de
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Dann fahren wir den Greenwood Lake Turnpike.
Immer wieder durchqueren wir malerische, kleine Orte.

Wir tangieren noch das Wanaque Reservoir.

Wanaque Reservoir,Skyline Drive,New Jersey,USA,sylwiabuch.de
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Den Skyline Drive verlassen wir über den Greenwood Lake Turnpike.
An den Skyline Lakes bleiben wir stehen und schauen uns etwas um.
Das Ufer scheint in privater Hand zu sein oder einem Verband zu gehören.
Auch diese zwei Seen sind ein Paradies für Wassersportler.
Am Nordufer befindet sich ein ausgedehnter Campingplatz.

Es ist eine wunderschöne Gegend. Sehr erholsam.
Und das Ganze etwa 30 Kilometer Luftlinie vom "hustle and bustle" Manhattans - kaum zu glauben!

Skyline Lakes,Skyline Drive,New Jersey,USA,sylwiabuch.de
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Fire Island

# Long Island - Fire Island

Der Weg quer durch New York City bis Long Beach ist lang. Sehr lang.
Wir überqueren wieder "unsere" Brücke, die Tappan Zee. Nehmen im Anschluss die I-95 gen Süden, fahren durch die östliche Bronx und wechseln dann auf die I-678. Die führt uns über die Bronx - Whitestone Bridge, eine Toll Bridge (5USD im Juni 2017) um nach Queens zu gelangen.

Die Bronx - Whitestone Bridge überspannt den East River in einer enormen Höhe von 119 Meter!
Eröffnet wurde sie im April 1939 zu Entlastung der Robert F. Kennedy Bridge - damals der einzigen Verbindung zwischen Queens und der Bronx.

Bronx - Whitestone Bridge,New York City,USA,sylwiabuch.de
Bronx - Whitestone Bridge,New York CityUSA,sylwiabuch.de
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Die Brüstungen auf der Brücke sind so flach gehalten, dass man beim Überqueren die Skyline Manhattans sehen kann.

Dann geht es vorbei am Flushing Meadows Park (ach hier ist das also?) immer der I-678 folgend.
Kurz vor dem John F. Kennedy International Airport biegen wir in den Belt Parkway gen Westen ab, um von dort auf den Cross Bay Boulevard zu gelangen.

Dieser Boulevard ist eine Straße die uns teilweise ganz flach über das Wasser der Jamaica Bay schweben lässt.
In der Mitte der Bay überquert man die langgezogene und sehr schmale Insel Broad Channel.
Broad Channel gehört noch zum Stadtbezirk Queens. Es ist ein Konglomerat aus einer Hauptinsel und mehreren kleinen unbewohnten Inselchen.

Jamaica Bay,Broad Channel,Cross Bay Boulevard,New York City,USA,sylwiabuch.de
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Auf der ersten Halbinsel angekommen, bin ich erst einmal ernüchtert.
Das habe ich mir viel schöner vorgestellt.
Riesige parallel zueinander stehen Kastenbauten vermitteln so gar kein schönes Flair.

Erstaunt fahren wir weiter.
Die Beach Front Road wechselt ihr Gesicht.
Nach den hässlichen Blöcken kommt eine Armada kleinerer Häuschen.
Ein ganzer Block, zwischen dem Rockaway Beach Blvd und der Beach Front Rd voller uniformer Strandhäuser.
Nun gut. Die erste Reihe hat ja einen netten Ausblick. Jedenfalls aus der oberen Etage.

Hier suchen wir uns einen Parkplatz und gucken uns den Strand an.
Das gefällt uns!
Schön breit und gähnend leer.
Zum Baden viel zu stürmisch - für Surfer ideal.

Queens,New York City,USA,sylwiabuch.de

Übrigens... die braunen containerartigen Gebilde sind Toilettenhäuschen

Queens,New York City,USA,sylwiabuch.de
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Es geht dann auf die nächsten Inseln. Alle sind sehr schmal gehalten und in der Mitte der Insel befindet sich die Hauptstraße. Eine Fahrt entlang der Küste ist also nicht immer möglich.

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Blick aus dem Auto beim Inselwechseln.

Long Beach,New York City,USA,sylwiabuch.de

So wie das hier aussieht, könnte es auch in Newport Beach California sein.

Auch die Inseln Jones Beach Island und Fire Island sind der Hauptinsel Long Island vorgelagert.
Hier gibt es nur noch eine Hauptstraße, wilde Natur und breite Strände.

Auf dem langen Weg nach Fire Island ist die Robert Moses Bridge die letzte, die wir überqueren müssen.

New York City,USA,sylwiabuch.de
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Der Robert Moses Tower empfängt uns als Erstes auf der Insel

Bis zu den ersten Stränden ist es nicht mehr weit.
Doch ist der Zugang an einigen Abschnitten geschlossen.
Keine Ahnung warum. Mag sein wegen der Vorsaison?
Wir fahren bis zum absoluten Ende. Freier Zugang zum Leuchtturm muss erkauft werden.
Aber es ist eh alles geschlossen.

Es ist windig. Und über dem "Festland" hängt eine fette Wolke.
Wie auch immer. Bevor sie hier rüber zieht, wollen wir an den Strand.
Der Zugang soll 10USD kosten.
Ok, wenn es jetzt nicht schon kurz vor 4pm wäre.
Das empfinden wir als Geldschneiderei. Ab 4pm ist der Zugang kostenlos.
Wir wenden und schauen noch einmal, ob es einen weiteren Weg auf der Insel gibt.
Aber wir stehen vor einer Absperrung.
Hm. Bei googlemaps gab es allerdings keinen solchen Hinweis.

Fire Island,New York,USA,sylwiabuch.de
In Richtung Norden kann man noch schön die Robert Moses Bridge sehen.
Seit wir hier in New York unterwegs sind, bin ich zum Brückenfan geworden

Robert Moses Bridge,Fire Island,New York,USA,sylwiabuch.de
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Kurz nach 4pm fahren wir wieder an den Einlass zum Strand.
Die Kioske, in dem die Eintreiber des Eintritts sitzen, sind nun halb geschlossen.
Die Zufahrt ist jetzt kostenlos!
Da fällt mir nur eins dazu ein: Blödmann!

Der Strand ist breit und wunderschön.
Es lohnt sich bestimmt, hierher für den ganzen Tag zu kommen.

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Und tschö!

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Für den Rückweg rechnen wir schon etwa drei Stunden ein.
Ich bin zwar kein Pessimist - aber in diesem Fall sehr realistisch.
Die Straßen sind so voll, dass besonders an den Brücken - eine ewiges Nadelöhr - nur ein Stop-and-Go möglich ist.
Letztendlich sind wir im Urlaub, "müssen" nicht schnell nach Hause und können das hustle bustle New Yorks hautnah miterleben.

Die Ed Koch Queensboro Bridge zum Beispiel gehört zu den meistbefahrenen Brücken in New York. Sie verbindet den Stadtteil Queens mit Manhattan. Und zwar auf der Höhe, wo Roosevelt Island mitten im East River liegt.
Uns so sieht die Brücke von außen aus

Während wir schon auf der Brücke sind und nur langsam vorwärts rollen, blicke ich nach rechts.
Eine Metro schlängelt sich, noch höher als wir es sind, einen Kringel entlang.
Links gibt es einen kostenlosen Ausblick auf den Osten von Manhattan. Unter anderem auf das Empire State Building.
Es ist zwar extrem laut. Die Metro gibt bei dieser Kurve quietschende Geräusche. Auch die vielen Autos sind nicht geräuschlos.
Und wir sind mittendrin. Eingeschichtet. Wie in einem Hochregal.
Es ist einfach cool. Das ist New York!

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Ein Blick auf die Uhr zeigt, dass wir doch schneller Manhattan erreicht haben, als wir das erwartet hatten.
Da habe ich doch glatt noch eine neue Idee:
Wir verlassen die eigentliche Route und fahren im Spaziertempo durch die Upper East Side.
Der Himmel ist stahlblau. Wie auf einer geschönten Postkarte.
Wir beobachten die Menschen die in ihrem Alltagstrott nach Hause hetzen, einkaufen oder im Café sitzen und die Zeit genießen.

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Für den Besuch des Central Parks hatten wir bisher noch keine Zeit.
Vielleicht morgen.
Aber hier an dem größten Pond, der übrigens Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir heißt, war ich noch nie.
Und definitiv werden wir das morgen auch nicht bis hierher schaffen.
Egal.
Der Blick auf den See und die Sonne, die genau von gegenüber in die Augen strahlt, ist beruhigend.
Hier zu stehen und zu gucken hat etwas Erhabenes.
Hier kann man schön runterfahren.

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Weiter geht's.
Wir sind heute mal ganz mutig und wählen auf der Washington Bridge den Lower Floor.
Wieder tauchen wir in eine Röhre, die seitlich offen ist.
Wieder habe ich das Gefühl, dass wir zu einem Autowurm gepresst werden.
Und kaum dass wir durch die Engstelle durchdrungen sind, wird der Wurm wieder aufgedröselt. Jeder fährt in seine Richtung.
Es gibt gefühlt hunderte Möglichkeiten.
Rainer meistert das, als wenn er ein Einheimischer wäre. Ohne sich dabei zu verfahren.
Ich bin begeistert.

Washington Bridge,New York,USA,sylwiabuch.de

Als wir zu Hause ankommen, ist unser Sohn schon von Arbeit gekommen.
Er muss sich, wie jeden Abend, unsere aufregenden Erlebnisse anhören.
Ich glaube, er wundert sich, was seine "Alten" da in seiner Umgebung alles entdecken.

Heute ist Freitag. Und dies war unser vorletzter Tag hier in Waldwick und Vicinity.
Eine Blooming Onion und ein Victorias Filet ist doch ein würdiger Tagesabschluss - oder etwa nicht?

Outback Restaurant,New York,USA,sylwiabuch.de