Etwas abgelegen aber sehenswert ...
Etwa kurz nach fünf Uhr morgens geht wieder die Sonne auf.
Mein Stativ steht noch von gestern Abend bereit für ein paar Aufnahmen vom herrlichen Sonnenaufgang.
Noch besser wäre es natürlich raus zu gehen, um das direkt von der Fischerbastei aufzunehmen. Denn die Fenster des Hotels sind braun getönt.
Doch so ein eifriger Fotograf bin ich dann doch nicht ;)
Unser Kurzurlaub in Budapest geht heute zu Ende.
Schade eigentlich.
Definitiv gibt es für mindestens zwei weitere Tage genug zu sehen.
Aber die Zeit haben wir nicht.
In einem meiner zwei Kurzreiseführer sehe ich beim Durchblättern ein Foto.
Es sieht schon ganz besonders aus. Ein Schiff im Wasser? Oder was soll das sein?
Wo und was ist das?
Schaffen wir es, noch heute auf dem Rückweg dort eine Pause einzulegen?
Ja. Es ist nur ein kleiner Umweg dorthin.
Zuerst geht es jedoch zum letzten Mal zum Frühstücken.
Das Buffet hier im Hilton ist gut. Mehr aber auch nicht.
Das Obst kommt aus der Dose oder als frischer geschnippelter Obstsalat gemischt mit Dosenobst.
Ja ich weiß, es ist Jammern auf höchstem Niveau.
Was mich allerdings wirklich überzeugt sind die bestellbaren Speisen. Also zum Beispiel das Egg Benedict.
Das ist einfach perfekt zubereitet.
Auf dem Weg in den Süden der Stadt geht's noch einmal vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten die
wir mit Rad besucht haben.
Die Besteigung des Gellert Berges haben wir zeitlich so gar nicht geschafft.
Aber wir hatten ja auch eine geniale Aussicht aus unserem Zimmer. Deshalb wäre der Blick vom Gellert Berg
nur eine wunderbare Ergänzung und eine Sportaktivität mehr.
Kettenbrücke - Széchenyi Lánchíd
Kettenbrücke - Széchenyi Lánchíd
Burgschloss - Königlicher Palast
Gellértberg - Gellérthegy
Budapest University Of Technology And Economics
Im Millenniumviertel, im südlichen Teil des Stadtbezirks Pest, befindet sich das
Ungarische Nationaltheater.
Auf einem ehemaligen Industriegelände wurde das Millennium Kulturzentrum geschaffen.
Hier haben das Theater und der Palast der Künste ihren Platz gefunden.
Vom Parkplatz kommend sieht mal als erstes das Ziggurat. Ein Lookout in Form eines Kegels, von dem man das Theater und die gesamte Parkanlage sehen kann.
Am meisten begeistert mich das seltsame Kunstwerk, das einem gestrandeten Boot gleicht.
Von der Bugspitze gesehen erscheint im Hintergrund das Gebäude des Theaters.
Vom Theater aus, schaut man auf eine Fläche, die eine Art Ruheplatz ist - mit vielen Bänken.
Übrigens: die beste Fotozeit ist hier der Nachmittag, wenn die Sonne das Boot und das Theatergebäude beleuchten.
So. Nun nehmen wir endgültig Abschied von Budapest.
Bis Berlin sind es etwa 900 Kilometer.
Die 200 Kilometer zwischen Brno und Prag sind dabei echt nervenaufreibend.
Eine Baustelle folgt der anderen. Und ein Stau folgt dem anderen.
Ab Prag ist die Autobahn in bestem Zustand und das Fahren macht wieder Spaß.
Kurz vor 20 Uhr erreichen wir Berlin.
Was für ein Osterwochenende!