Von Dali nach Shaxi

31. März bis 3 . Apr. ⋅ 🌤️ 21 °C

Von Dali geht es mit dem Taxi nach Shaxizhen - kurz Shaxi. Gesprochen: Shaschi.

Die Angestellten der Yupin Villa haben freundlicherweise den Fahrer gebucht. Das kostet uns 350¥, also 44€. Doch vorher gibt es noch ein kleines Geschenk: Süßes und Tee auf diese hier typische Runde Form gepresst. Ich hab eh schon mit dem Gedanken gespielt, so eine flache Teescheibe zu kaufen. Aber irgendwie war sie mir zu kostenintensiv. Deshalb ist die Freude über dieses Geschenk besonders groß.

Unser Fahrer ist pünktlich. Überpünktlich.
Sein Fahrstil ist sehr angenehm.
Es geht über's Land. Wir sehen etwas vom Landleben. Einiges erinnert mich an Tibet. Genauer gesagt, ist es diese Gruppe die zum Mittagessen zusammensitzt. Vermutlich sind das Feldarbeiter, die Pause machen.

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Bis Shaxi ist es eigentlich eine anderthalbstündige Fahrt. Nach der Hälfte fragt uns der Fahrer, ob er den Weg über die Berge fahren darf. "Das dauert dann zwar eine Stunde länger" meint er, es kostet uns aber keinen Cent mehr. Wir vermuten, dass er stolz ist auf sein Land. Auf diese grandiose Landschaft, wo er zu Hause ist. Er fährt uns durch diese sensationelle Bergwelt. Die ist hier noch nicht sehr hoch.
An einem See bleiben wir stehen und er lässt uns Zeit zum Staunen.

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Kurz bevor wir das Ziel erreichen, nimmt unser Fahrer per WeChat den Kontakt mit unserer neuen Unterkunft auf. Denn Shaxi Ancient Town ist eine autofreie Zone. Auch kein Moped darf in die Altstadt. Dicke Poller versperren die Durchfahrt. Zusätzlich sitzt ein Wachmann im Parkhäuschen der die Durchfahrt strengstens reguliert.
Als wir den Parkplatz erreichen, stehen dann schon Helfer am vereinbarten Ort, um unsere Koffer zum Hotel zu tragen. Was ist das für ein unglaublicher Service!
Auf dem Weg zur Unterkunft kann ich nicht anders und muss schon fotografieren. Der allererste Eindruck eines Ortes lässt sich schließlich nur einmal festhalten. Was heute noch neu und besonders wirkt, wird schon nach wenigen Tagen ganz normal.

Dengfeng Qingjing Lanshan Courtyard,Shaxi,China2026,born4travel.de

Auch Shaxi liegt auf der einstigen Tee-Pferde-Karawanenstraße.
Gegründet wurde es etwa 400 v. Chr.
Unvorstellbar aber wahr ist, dass die Gebäude in Shaxi überwiegend original aus der Ming- und Qing-Dynastie (1368–1912) erhalten sind. Und was wir schon auf dem kurzen Weg zum Homestay sehen konnten, ist schwer beeindruckend.

Wir wohnen sehr zentral mitten in Shaxi. Wieder in einem historischen Haus.
Das ist nicht ganz so besonders wie das in Dali. Dennoch sehr urig.
Unser Zimmer 2003 befindet sich in der oberen Etage. Die Treppen nach oben sind super steil.
Der Raum groß und hat alles, was man braucht. Außer einem Kühlschrank. Der war nämlich auf der bisherigen Reise immer mit Getränken gefüllt, die kostenlos zur Verfügung standen. Hier stehen ungekühlte Wasserflaschen. Es gibt auch ein Teeset und loosen Tee.
Uns gefällt es hier auf Anhieb.

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Ausblick aus dem Zimmer:

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Diese Bank haben wir geliebt...

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Wie immer am Nachmittag bereitet Rainer Kaffee zu. Aber wo ist meine Tasse, die ich immer mithabe?
Oh no! Die haben wir in Dali stehen lassen 😢.
Zurückfahren ist keine Option. Per WeChat kontaktiere ich die Villa in Dali.
„Kein Problem“ teilt man mir mit. Sie werden die Tasse sofort per Express nach Shaxi senden.
Sie werden die Kosten übernehmen! Das kann ich dann wiederum nicht akzeptieren. Obwohl ich mich frage, ob der Transport vielleicht zu teuer ist.
Aber nach dem Preis zu fragen, traue ich mich auch wieder nicht. Außerdem hat man schon unser jetziges Hotel kontaktiert und Bescheid gesagt, dass da ein Päckchen für uns ankommen wird.
Da bleibe ich einfach wortlos. Wo gibt es so viel Service? In China!

Die Tasse ist übrigens am nächsten Morgen schon abholbereit an der Rezi. Kostenpunkt: 13¥ = 1.65€

Das Wetter am ersten Abend ist super.
Das Licht grandios. Das müssen wir sofort nutzen und machen uns gleich auf den Weg, um den Ort noch ein wenig zu erkunden, bevor es dunkel wird.

Dengfeng Qingjing Lanshan Courtyard,Shaxi,China2026,born4travel.de

Wir machen uns auf Richtung Fluss. Dort soll es kurz vor Sonnenuntergang besonders schön sein. Der Weg führt uns vorbei am historischen Hauptplatz von Shaxi, dem Sideng Platz.

Und obwohl wir hier nicht viel Zeit vertrödeln wollen, bleibt es nicht aus, dass wir die ersten Aufnahmen einfach mal mitnehmen - müssen.

Sideng-Platz

Das historische Herz, der Sideng Platz, von Shaxi ist nur wenige Schritte von unserer Unterkunft entfernt. Hier stehen traditionelle Bai-Häuser mit hölzernen Fassaden und das historische Theater aus dem 18. Jahrhundert. Es ist eines der ältesten noch erhaltenen Freilufttheater Chinas. Früher fanden hier Opernaufführungen, religiöse Zeremonien und Markttage statt. Das gibt es 2026 nicht mehr. Leider.

Shaxi Yunnan,China2026,born4travel.de
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Yujin Bridge

Das Bild der Yujin-Brücke mit der dahinter liegenden, malerischen Landschaft ist eines der bekanntesten Aufnahmen von Shaxi. Tatsächlich gleicht der Anblick einem alten Bild von einer Landschaft, die eigentlich im Sinn des Malers entstanden ist. Aber hier gibt es sie als Realität.
35,4 Meter lang und etwa fünf Meter breit ist die Brücke über dieses Flüßlein namens Heilong River.
Ursprünglich war diese Brücke ein wichtiger Bestandteil der alten Tee-Pferde-Straße, über die über Jahrhunderte Tee, Salz und andere Waren zwischen Yunnan, Tibet und Südwestchina transportiert wurden.
Die ältere Holz- und Hängebrückenkonstruktion musste durch die heutige Steinbogenbrücke im frühen 20. Jahrhundert ersetzt werden. Der Standort allerdings wurde nicht verändert.

Yujin BridgeShaxi Yunnan,China2026,born4travel.de
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Anschließend suchen wir noch ein Restaurant auf.
Nach der Erfahrung mit dem scharfen Gericht in Dali sind wir etwas verunsichert beim Bestellen. Der Übersetzer der Alipay-App hilft uns zu verstehen, was da genau angeboten wird. Aber offensichtlich lassen sich Speisen nicht direkt aus dem Chinesischem ins Deutsche übersetzen. Da kommt schon der ein oder andere Murks raus:

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Aber dann findet sich eine Kellnerin, die "drei Worte" Englisch spricht und die uns beim Bestellen hilft, um nur Gerichte rauszusuchen, die unser Gaumen auch verträgt.
Und wir haben Glück. Alles ist genau nach unserem Geschmack.
Wir werden also auch die nächsten Abende hier essen, getreu dem Motto: "Never change a running system".

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Zwei ganze Tage haben wir Zeit für diesen Ort.
Nun gibt er nicht genug her, um durchgehend an Ort und Stelle auf Neuentdeckung zu gehen.
Wir machen den einen Tag einen Ausflug ins Umland, das ich hier beschreibe: Shibaoshan Scenic Area. Ein weiter Tag soll ein Puffer sein. Im Falle das Wetter macht uns einen Strich durch die Rechnung. Und das war genau die richtige Entscheidung.

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Das Auswahl des Frühstücks in der Unterkunft ist übersichtlich.
Täglich kann man aus genau drei Menüs wählen.
Reisnudelgerichte, congee (traditioneller chinesischer Reisbrei) und klassisches westliches Frühstück.
Ich sag's mal so: Für uns passt's perfekt!

Ganz klar, dass Rainer auf sein westliches Frühstück nicht verzichten kann. Und ich schwebe jeden Morgen im Nudelsuppen-Traumland 😋
Interessanterweise lerne ich erst hier, mit welchen Zutaten man diese Suppen erst zu dem macht, wie es sich die Gastgeber vorstellen. Und das wird mir auf der weiteren Reise unheimlich nützlich sein.
Bisher nämlich habe ich mich beim Bestellen am Frühstücksbüffet gewundert, dass ich, wenn ich Nudelsuppe bestelle, nur Nudeln mit irgendeinem lasch schmeckenden Wasser bekam. Da wurde dann während dem Kochprozess, bei dem man ja zuschauen kann, noch "Grünzeugs" zugefügt. Das waren dann Spinatblätter, Pak Choi oder auch Salatblätter, die wir wahrscheinlich als Romana Salat identifizieren. Daneben stand eine riesige Auswahl an Schüsseln, bei denen ich maximal Sojasoße als bekannt erkennen konnte.
Hier in Shaxi zeigt man mir, welche Zutaten dazugehören, um die Suppe erst "rund" schmecken zu lassen. Da ist zum Beispiel das Sesamöl und frisch gewürfelte Tomaten. Und eine Masse aus gebratenem Hack, Chiliöl, Zwiebeln und Ingwer muss da auch noch rein. Und natürlich frischer Knoblauch, das Siebenerlei Gewürzgemisch, das ich aus Japan kenne und Sojasoße. Ganz obendrauf kommt ein Esslöffel Schnittlauch und Koriander.
Das alles macht es erst zu der Chinesischen Nudelsuppe, die weder Ähnlichkeit mit einem japanischen Ramen noch einer vietnamesischen Phở hat.

About Shaxi

Shaxi ist ein historischer Marktort in der chinesischen Provinz Yunnan.
Besiedelt wurde das Tal schon vor über 2.000 Jahren.
Archäologische Funde zeigen, dass Shaxi zur Zeit der Han-Dynastie (206 v. Chr. – 220 n. Chr.), bereits besiedelt war. Damals gab es jedoch noch keine eigentliche Stadt, sondern mehrere kleine Dörfer der Bai-Minderheit. Als Handelsplatz entstand Shaxi vermutlich erst zwischen dem 8. und 10. Jahrhundert.

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Seine Blütezeit war dann zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert als wichtiger Rastplatz an der alten Tee-Pferde-Straße zwischen Yunnan und Tibet.

Nach dem Niedergang der Tee-Pferde-Straße Ende des 19. Jahrhunderts verlor Shaxi an Bedeutung. Neue Straßen und Eisenbahnlinien führten an dem Ort vorbei. Das hat sich übrigens bis heute nicht geändert.
Während viele chinesische Städte im 20. Jahrhundert stark umgebaut wurden, fehlte in Shaxi schlicht das Geld. Im Nachgang ist das unser aller Vorteil. Viele historische Gebäude blieben nämlich erhalten. Allerdings im teilweise sehr schlechtem Zustand.
Anfang der 2000er-Jahre wurden sie im Rahmen eines internationalen Restaurierungsprojekts sorgfältig saniert. Das historische Zentrum wurde weder um neue Häuser erweitert, noch wurde die Größe verändert.

Shaxi soll zu den „top-secrets“ gehören. Schwierig das zu glauben. Jedenfalls am Tag.
Wahrscheinlich gehört Shaxi aber zu den fotogensten Orten überhaupt, die wir je besuchen werden. Keine Ecke, kein Haus, kein Hof, die mich nicht verführen zu fotografieren. Alles ist wunderschön. Natürlich lebt die Altstadt vom Tourismus. So reiht sich ein Shop an den anderen. Ein Restaurant am anderen. Was mir dennoch gefällt, ist, dass all die Geschäfte im Haus bleiben und den Anblick nicht so zerstören, wie wir das im letzten Jahr im vietnamesischen Hoi An erleben mussten. Man sieht die Schönheit der Fassade.

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Xingjiao-Tempel

Den Xingjiao-Tempel, der nur bis mittag geöffnet ist, besuchen wir am ersten Vormittag.
Der befindet sich direkt gegenüber der Bühne. Es ist ein buddhistische Tempel aus der Ming-Zeit.
Heute dient er teilweise auch als Museum. Hier erfährt man viel über die Geschichte von Shaxi, die Restaurierung der Altstadt und nicht fehlen dürfen Infos über die Tee-Pferde-Straße. Außerdem gibt es historische Wandmalereien.

Xingjiao-Tempel Shaxi,China2026,born4travel.de

Der Eingang des Temple ist zwar klein aber typisch für einen traditionellen chinesisch-buddhistischen Tempel. Wie alles steckt er voller Symbolik.
Das beginnt mit den beiden großen Figuren. Es sind Tempelwächter - auch Himmlische Könige oder Türhüter genannt. Sie schützen den Tempel vor bösen Geistern und negativen Einflüssen. Gleichzeitig sollen sie die Gläubigen daran erinnern, den heiligen Ort mit Respekt zu betreten. Ihr furchteinflößendes Aussehen soll nicht Menschen einschüchtern, sondern alles Böse fernhalten.
Einer gilt als Beschützer der Welt und der andere als Bezwinger böser Mächte.

Xingjiao-Tempel Shaxi,China2026,born4travel.de
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Die Innenhöfe strahlen eine angenehme Ruhe aus.
Besonders auffällig ist der Kontrast zwischen den dunklen Holzbauten, den roten Säulen und den geschwungenen Dächern, was ja ein typisches Merkmal traditioneller chinesischer Tempelarchitektur ist. Alles wirkt dennoch schlicht und unaufgeregt.
Es ist einfach mal alles schön. Die blühenden Kirsch-und Mandelbäume sind das I-Tüpfelchen.

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Als wir von unserem Ausflug ins Umland nach Shaxi zurückkehren, schlendern wir noch einmal durch die schmalen Gassen des Ortes. Ich kann mich nur wiederholen: Hier ist jede Ecke ein Fotomotiv. Mein Handy brauche ich gar nicht erst wieder einzustecken. Überall lauert ein Fotomotiv.

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Später entdecken wir noch einen mittelgroßen Markt. Es ist zwar nicht der berühmte Freitagsmarkt, für den Shaxi bekannt ist, doch auch dieser ist für uns absolut sehenswert. Überall leuchten die Farben von frischem Obst, Gemüse und Gewürzen. Überall riecht es nach etwas, das wir überhaupt nicht einordnen können. Was dort in den Töpfen köchelt, bleibt für uns ein Rätsel.
Der Markt wirkt authentisch. Natürlich leben die Händler auch von den Touristen, doch hier kaufen und essen ebenso viele Einheimische.

An einem Stand probieren wir Süßigkeiten. Die Grundlage ist eine weisse Masse.
Die Verkäuferin bietet uns Kostproben an. Vieles schmeckt nach Mango, manches überrascht mit einem feinen Rosenaroma. In Yunnan werden Rosenblüten schließlich nicht nur für Tee verwendet, sondern auch für Gebäck und Süßwaren.
Wir zeigen schließlich auf einige Stücke, von denen wir jeweils nur zwei oder drei kaufen möchten. Einen Preis können wir nicht ausmachen. Nach unseren schlechten Erfahrungen in Tibet, wo man Ausländer teilweise mit einem vielfachen Preis des normalen Preises abgezockt hat, sind wir vorsichtig. Und misstrauisch. Nachdem die ausgesuchten Süßigkeiten in der Tüte gelandet sind, legt die Verkäuferin noch einige weitere Stücke dazu und füllt die Tüte großzügig auf. Für alles zusammen verlangt sie umgerechnet gerade einmal knapp vier Euro. Ich habe ihr also völlig unrecht getan!

Xingjiao-Tempel Shaxi,China2026,born4travel.de

Am schönsten allerdings ist Shaxi, wenn man den Ort für sich allein hat.
Am späten Nachmittag beziehungsweise am Abend.
Wenn die Tagestouristen abgefahren sind und nur noch die unterwegs sind, die hier übernachten.

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Am letzten Tag regnet es.
Erst gegen Mittag lässt der Regen nach und es bleibt nur noch eine dichte Wolkendecke zurück. Das hält uns nicht lange in der Unterkunft. Wir ziehen noch einmal los und erleben Shaxi in einer völlig anderen Stimmung. Die nassen Gassen glänzen, die Farben wirken intensiver und die sonst so warme Altstadt zeigt sich von ihrer stillen, fast melancholischen Seite.

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So geht es weiter

Nach drei Nächten heißt es Abschied nehmen von Shaxi. Bis heute ist der Ort nicht an das chinesische Schienennetz angeschlossen. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als erneut ein Taxi zu nehmen – diesmal bis nach Lijiang. Dort steigen wir wieder in den Zug.

Unsere Verbindung fährt allerdings erst am frühen Nachmittag. Genug Zeit also, um noch den berühmten Freitagsmarkt zu erkunden. Schliesslich ist es der größte Wochenmarkt der Region und seit Jahrhunderten Treffpunkt für Händler und Bewohner aus den umliegenden Dörfern.