Der Silver Thread Scenic Byway ist eine faszinierende und landschaftlich abwechslungsreiche Strecke.
Die gesamte Strecke ist asphaltiert und kann mit jedem Automobil befahren werden. Bei den Motorradfahrern ist sie wegen der vielen Kurven besonders beliebt.

Der Silver Thread Scenic Byway ist der Colorado State Highway 149 und führt über einen Großteil des Rio Grande National Forest, zwischen den Highways US-50 und US-160. Zwischen dem Ort South Fork im Süden und dem Blue Mesa Reservoir.

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Etwas zur Historie ...

Wie die meisten landschaftlich schönen Straßen beziehungsweise Attraktionen im San Juans National Forest hat auch der Silver Thread Scenic Byway seinen Ursprung in der Zeit des späten 19.Jahrhunderts.
Die Gegend erlebte ihren wirtschaftlichen Aufschwung als Bergbauregion.

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Menschen verschiedener Berufszweige strömten hierher und sogar Industrielle und Kaufleute wurden zu Straßenbauern. Jeder wollte am Aufschwung teilhaben.
Sie bauten die einstigen, schmalen Fußwege der Ute-Indianer aus, um Erz, Gold und Vorräte in die abgelegenen San Juans zu transportieren.
Schließlich kam die Eisenbahn nach Hinsdale County, was das Reisen schneller und effizienter machte.

In den 1920er Jahren benutzten immer mehr Reisende Autos. Dies war der ausschlaggebende Grund für den Ausbau besserer Straßen.
Man begann mit der Asphaltierung der CO-149 zwischen Creede und Lake City. Bis 1968 blieb sie aber weitestgehend unbefestigt und wurde in den Folgejahren nur nach und nach zur befestigten Straße.
Der letzten Teil der 117 Meilen - also 188 Kilometer - wurde 1983 im Bereich des Santa Maria Reservoirs asphaltiert.

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Erst 1990 wurde die CO-149 zum Historischer Byway ausgewiesen.
Die größten Orte auf dem Silver Thread Scenic Byway sind Lake City, Creede und South Fork.

Die gesamte Route der CO-149 ist abwechslungsreich. Es gibt mehrere markierte Lookouts entlang des Byways, die man nicht verpassen sollte.
Wenn man Glück hat, kann man hier Elche, Hirsche und Dickhornschafe entlang der Straße sehen.

Der Byway durchquert zwei Hochpässe: den Spring Creek Pass mit 10.901 Fuß und den Slumgullion Pass mit 11.530 Fuß.

Rio Grande River

Ein Teil der US-149 wird vom Rio Grande River begleitet.
Die Nordseite des Rio Grande Pyramide ist das Quellgebiet des Rio Grande Rivers, bevor er nach 1.885 Meilen, also nach 3.033 Meter, den Golf von Mexico im Südosten der USA erreicht.
Es ist der viert-mächtigste Strom der USA nach dem Missouri River (3.767 Kilometer), Mississippi River (3.734 Kilometer) und Yukon River (3.187 Kilometer).

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Slumgullion Pass

Der Slumgullion Pass befindet sich in einer Höhe von 11.530 Fuß (3.515 Meter über NN).
Die Nordseite des Passes weist eine Neigung von 9,4% auf und ist damit die steilste asphaltierte Straße des Bundesstaates Colorado.

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Woher kommt der Name "Slumgullion"?
Das Areal, in dem die Erdrutsche fortwährend stattfinden, wurde wahrscheinlich von frühen Siedlern aus Lake City so benannt. Die gelbliche Farbe der Böden ähnelten dem "Slum", einem wässrigen Eintopf aus Resten von Rindfleisch, Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln.

Später bezeichneten die Bergleute den übrig gebliebenen Schlamm in den Goldschleusen als Slumgullion.
Das Ganze ist natürlich nur eine Vermutung.

Lake San Cristobal Overlook

Der Lake San Cristobal Overlook befindet sich linkerhand aus South Fork kommend, noch bevor man den Ort Lake City erreicht. Man schaut über die Ostseite des Lake San Cristobal und es bieten sich Ausblicke auf den zweitgrößten Natursee Colorados, und die umliegenden San Juan Mountains.
Der See ist 3.4 Kilometer lang und entstand vor etwa 850 Jahren als Folge eines Erdrutsches. Dem Slumgullion Earthflow.

Das Gebiet um Mesa Seco, das aus teilweise zersetztem Vulkangestein bestand, rutschte ab und blockierte den Lake Fork des Gunnison River.

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National Natural Landmark Slumgullion Earthflow

Der National Natural Landmark Slumgullion Earthflow ist eine der interessantesten natürlichen Besonderheiten in Colorado. Die Bewegung der Erde als langsame Schlammlawine begann vor etwa 850 Jahren. Vulkanischer Tuff und Schotter, durchtränkt mit Regenwasser, rutschte von Mesa Seco etwa fünf Meilen den Berg hinunter und blockierte den Gunnison River.
Als Folge dessen entstand der Lake San Cristobal.

Etwa 350 Jahren später begann die nächste Landbewegung, die heute noch aktiv ist.
Die United States Geological Survey (USGS) zeichnet die Bewegung auf. An manchen Stellen beträgt sie bis zu sechs Metern pro Jahr.
Den Slumgullion Earthflow kann man am Windy Point Overlook sehen, den man über den Mile Marker 67 erreicht.
Dort oben kann man die langsame Bewegung anhand des Baumwuchses, die in außergewöhnliche Richtungen wachsen, sehen.

Blue Mesa Reservoir

Der Blue Mesa Stausee ist mit fast 42.000 Hektar die größte Wasserfläche in Colorado und eignet sich hervorragend für die verschiedensten Wassersportarten. Zum Segeln und Wasserskifahren, aber auch Angler finden hier ein Eldorado vor.

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Zahlen und Fakten:

Länge: 117 Meilen oder 188 Kilometer
Profil und Höhen: zwischen 2.230 – 3.463 Höhenmeter
Reisezeit: 3 bis 4 Stunden inklusive Stopps

Veröffentlicht im August 2018