Lissabon zum ersten Mal

# Prolog

Es scheint, als wären wir die Letzten, die Lissabon noch nicht besucht haben. Gefühlt "Jeder" war schon dort und neben einem schön bebilderten Reiseführer haben wir eine Tonne Tipps, die niemals in die kurze Zeit eines verlängerten Wochenendes reinpassen.
Selbst bei größter Mühe!
Wir haben weder Sintra besuchen können, noch sind wir mit der nostalgischen Straßenbahn 28 gefahren. Fürs Letztere gibt es jedoch mehr Gründe. Aber dazu später.

Die Corona Pandemie ist langsam auf dem absteigenden Ast. Deshalb schalten auch wir in den Reisemodus um.
Ende Dezember geht es deshalb nach zwei Jahren wieder in die 👉🏻 USA. Kurz zuvor planen wir den Urlaub 2022. Dank des einzig in Berlin vorhandenen Feiertags am 8. März ergibt sich eine Lücke von einem Tag zum Wochenende. Es schreit danach, diesen als Brückentag zu nutzen. Zumal ich auch meinen Geburtstag in einer wärmeren Umgebung verbringen könnte. Das italienische Bari steht bei mir hoch im Kurs. Doch die Flugverbindungen sind sehr ungünstig, um das maximale aus vier Tagen zu machen. Rom würde mir auch gefallen. Aber da bekomme ich Rainer nicht überredet.
Dann eben Lissabon!

Die Flugverbindung mit der Lufthansa ist optimal. Auch wenn man sie fast schon menschenunfreundlich bezeichnen könnte. Jedenfalls für uns zwei Eulen. Denn frühes Aufstehen bezeichnen wir als gesundheitsschädigend.

# Anreise

Drei Uhr klingelt der Wecker. Glücklicherweise nicht für mich. Ich bin fix und auf meinen morgendlichen Cappuccino kann ich ausnahmsweise verzichten. Halb Vier wälze ich mich dann aus dem Bett.
Sicherlich zähle ich nicht zu den Morgenmuffeln. Aber um diese Zeit ist selbst mit mir kein Schwätzchen drin. Die Menge unserer Worte kann man an zwei Händen abzählen.

Lufthansa lounge,BER,born4travel.de

Viertel nach Vier rollen wir vom Parkplatz. Es geht erst Richtung Schwager, der verlässlich wie immer mit uns zum Flughafen BER fährt, um dann unser Auto wieder nach Hause zu bringen.
Die Stadt ist leer. Was sonst.
Fünfzig Minuten später verabschieden wir uns und stürzen uns ins Projekt "Lissabon".

Der Flughafen dagegen ist gut besucht. Mit der Fastlane passieren wir recht schnell die Sicherheitskontrolle und gehen schnurstracks in die Lounge. Hier fülle ich meinen Koffeinpegel auf und auch ein Glas Prickelwasser darf nicht fehlen.

Unser Flug startet etwas verspätet, denn unser Flieger hat hier übernachtet und ist etwas vereist. Bei -2°C und klarem Nachthimmel nicht verwunderlich.

Der Flug ist bekanntermaßen recht kurz.
Die gute Laune ist der Purserin anzusehen und anzuhören. Die Sicherheitsansage ist professionell, dennoch sehr locker und flockig.

Bei 45 Minuten Flugzeit ist die Zeit zum Essen sehr begrenzt. Dennoch lässt sich die Lufthansa nicht lumpen und tischt ein sehr nettes und leckeres Frühstück aus dem Programm "Heimat" auf.

Lufthansa Flug Business,Lissabon,Portugal,born4travel.de
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In Frankfurt haben wir eine Stunde Zeit.
Und seit langem wieder müssen wir zum Terminal-Wechsel durch den Tunnel, der sehr schön gestaltet worden ist. Jedenfalls habe ich den eher als einen Bautunnel in Erinnerung. Aber das ist wohl mehr als zehn Jahre her. Vielleicht auch mehr.

Lufthansa Flug Business,Lissabon,Portugal,born4travel.de

Es gibt dann noch einen Stopp in der Business Lounge A26. Hier waren wir schon letztens, als wir nach Venedig geflogen sind.
Ich mag die Ecklage und den wunderbar nahen Platz zu den vorbeifahrenden Flugzeugen. Manchmal rollert da ein schönes Exemplar vorbei.
So wie dieses Mal:

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Seit wann eigentlich, gibt es dieses neue System beim Boarden, bei dem nur die aufgerufenen Sitzklassen durchgelassen werden? Die, die sich eigentlich nur durchschummeln wollen, kommen nicht nur nicht durch, sondern halten den ganzen Prozess auf. Ich hoffe, irgendwann kapiert es auch der Letzte!

Auch hier muss der Flieger erst enteist werden bevor es losgeht.

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Unsere gebuchten Sitzplätze sind irgendwann in den letzten Tagen umgebucht worden. Und so soll einer von uns in Reihe 2 und der andere in Reihe 5 sitzen. Beim Einsteigen sprechen wir die Purserin auf unser "Problemchen" an. Und sind uns ganz sicher, dass es da kein Problem beim Sitzplatz-tausch geben sollte. Was uns allerdings dann für eine Ansage entgegnet, verschlägt uns die Sprache:
"Ja das ist das neue Resozialisierungsprogramm der Deutschen Lufthansa für Ehepaare vor dem Urlaub" 😂

Und selbstverständlich klärt sie recht fix die Situation.

Bei der Einweisung in die Sicherheitsvorschriften gibt sie eine außergewöhnliche und hier erwähnenswerte Vorstellung ab. Inklusive Ermahnungen und Strafandrohungen für Passagiere, die wegen einer Tüte Chips oder einem Glas Cola den Flug über keine Maske aufsetzen wollen. Diese sagt sie in Deutsch und sofort in englischer Sprache an. Es dauert so lange, dass wir in der Zwischenzeit vom Gate bis zur Startbahn gerollert sind. So etwas haben wir noch nie gehört. Und offensichtlich ärgert es die Flugbegleiter so sehr, dass wir den Eindruck haben: Das musste jetzt mal raus!
Wir hören dann nur wie der Kollege sagt: "Willst Du jetzt 'was trinken?"

Jo. Das Essen von Frankfurt nach Lissabon ist aus der Serie "Tasting Heimat Frankfurt". Die Auswahl ist knapp bemessen. Denn als wir in Reihe 2 sitzend, dran sind, gibt es nur noch eine Portion vom Lachs. Gut, dass ich kein Fischesser bin 😉

Lufthansa Flug Business,Lissabon,Portugal,born4travel.de
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Ach ja. Was noch erwähnenswert ist:
Wir sitzen eindeutig auf der falschen Seite. Denn während die in Flugrichtung links sitzenden an den Spitzen der Alpen bei bester Sicht vorbei gleiten, sehen wir rechts nichts! Noch mehr ärgert mich, dass alle auf dieser Seite auf ihr Essen starren, statt diesen Blick zu genießen.

Nachdem wir Genf und Toulouse überflogen haben, schließt sich die Wolkendecke. Man sieht nichts mehr. Und die Landung erfolgt nicht wie meist, also über einen Bogen so dass man Lissabon sieht, sondern auf dem kürzesten Weg von Norden.

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H10 Duque de Loulé in Lissabon,Portugal,born4travel.de

Unser Koffer ist einer der ersten, der auf dem Gepäckband eintrudelt.
Erst überlegen wir, ob wir über die "FreeNow"App ein Taxi bestellen, das uns zum Hotel bringt, entscheiden uns aber eins zu nehmen, das in der langen Reihe vor dem Ausgang steht. In der Hoffnung der Preis wird uns nicht umbringen. Etwa eine Viertelstunde später stehen wir vor dem Hotel H10 Duque de Loulé. Das Taxi kostet 12 Euro. Und bevor wir bezahlt haben, öffnet schon der Portier meine Taxi Tür. Er heißt uns willkommen und schnappt sich unsere Koffer.
Ich frage ihn noch, wieso er kein gutes Wetter für uns bestellt hat, und er erklärt mir die ernste Lage in Lissabon und ganz Portugal. "Wir brauchen den Regen. Und bekommen zu wenig!"

Das Boutique Hotel sieht man den Innenräumlichkeiten an. Stilecht und wunderschön. Alles ist in Weiß und Blau gehalten.
Ganze Wandbilder sind aus den für Portugal so typischen blauen Fliesen, den Azulejos, gestaltet.

Wie auch im H10 in Venedig, werden wir mit einem Glas Sekt begrüßt. Dann offeriert der Concierge noch eine etwa halben Meter große Platte mit allerlei süßem Gebäck. Auch mit der für Lissabon bekannten Pastel de Nata. Einem Gebäck mit Vanille Pudding.

H10 Duque de Loulé in Lissabon,Portugal,born4travel.de
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Es ist halb Eins und die offizielle Eincheckzeit ist in diesem Hotel ab halb Drei. Meine Hoffnung, dass dies kein Problem sei und wir auch früher ein Zimmer bekommen können, hat sich nicht bestätigt.

Nun ja. Nicht zu ändern. Wir werden erst mit vielen Tipps zu Lissabon versorgt und dann gehen wir los, um uns den ersten Eindruck zu verschaffen.

Auf den ersten Blick sieht das Hotel vollkommen normal aus. Schaut man neben dem Gebäude über die Brüstung, wird klar, warum sich die Lobby in der 4.Etage befindet. Hier geht es noch weitere Etage tiefer. Und eine Straße führt unter unserer Straße in Richtung Süden.

H10 Duque de Loulé in Lissabon,Portugal,born4travel.de
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Jede Stadt hat ihre Prachtstraße.
Berlin den Ku'damm, Barcelona seine Rambla, Singapore die Orchard Road, Tokyo die Omotesando, Paris die "Champs Élysées" und Lissabon? In Lissabon ist es die Avenida de Liberdade. Sie beginnt am Praça Marquês de Pombal, dem Rondell, das sich nur wenige Schritte von unserem Hotel befindet und endet am Praça dos Restauradores.

Der erste Rundgang prägt auch unseren ersten Eindruck.
Schön breit. Doch ziemlich verlassen. Es ist Samstagnachmittag und es ist so gut wie niemand unterwegs. Um nicht zu sagen: Hier ist absolut gar nichts los.

Wir kommen nicht weit. Denn meine super schicken Schuhe sind unbequem und irgendwie bretthart. Außerdem hat unser Tag einfach zu früh begonnen. Erst ruhen wir uns auf einer Bank aus, schlendern dann aber eine Nebenstraße zurück zum Hotel. Ganz in der Hoffnung, dass nun ein Zimmer für uns fertig beziehbar ist.

Lissabon,Portugal,born4travel.de
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Leider ist auch halb Drei das Zimmer noch nicht fertig.
Das enttäuscht etwas. Ein Hotel, das sich so strikt an die "Check in-Zeiten" gehalten Das enttäuscht etwas. Ein Hotel, das sich so strikt an die "Check in-Zeiten" gehalten hat, ist uns auf all den Reisen noch nie vorgekommen.
Nun ja. Nicht zu ändern.
Wir gehen auf die Terrasse in der 10. Etage. Die Bar ist wegen der momentanen Wintersaison nicht in Betrieb. Wir schnappen uns ein paar Kissen und setzen uns auf den offenen Teil der Terrasse. Und warten.

H10 Duque de Loulé in Lissabon,Portugal,born4travel.de
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# H10 - Duque de Loulé, Lissabon

Kurz vor Drei erst bekommen wir den Schlüssel zu unserem Zimmer. Das hat die Nummer 503, was auf die 5. Etage hindeutet. Doch die 5. Etage ist hier die Erste. Denn das Haus steht auf einem Abhang und die Lobby ist schon in Etage Nummer 4.

Hm. Irgendwie sind diese Räumlichkeiten ganz nett. Aber ich hatte extra ein "Habitación Doble Superior Córner", zu Deutsch: Eckzimmer gebucht. Wir befinden uns allerdings in einem kleinen Wohnzimmer. Daneben befindet sich ein Schlafzimmer. Und wo ist die Ecke? Von der habe ich mir eine bessere Aussicht versprochen.
Also geht es zurück zur Rezi, wo man uns versichert, dass wir ein Upgrade um zwei Zimmerkategorien bekommen haben. Nicht schlecht. Aber bei einer Suite kann ich bei einem reinen Städteurlaub keinen Mehrwert sehen. Wir sind eh immer unterwegs. Außerdem lümmele ich nach einem Tag in der City zu gern auf dem Bett um die Knochen, Faszien etc. wieder zu richten.
Während wir uns also nicht vor Freude in die Arme nehmen, klingelt es schon an der Tür. Ganz offensichtlich haben wir in der Rezeption einen etwas betretenen Eindruck hinterlassen. Und das wollte man so nicht stehen lassen. Die Rezi-Dame steht vor der Tür, entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten (welche Unannehmlichkeiten eigentlich🤔) und bietet uns an ein Eckzimmer in der 9. Etage zu besichtigen. Wir könnten dann dieses Zimmer haben.
Erst zögern wir. Doch dann gucken wir es uns doch an. Doch auch aus diesem Zimmer gibt es keinen Ausblick auf die Häuserschlucht Richtung Fluss. So lassen wir alles, wie es ist.

H10 Duque de Loulé in Lissabon,Portugal,born4travel.de
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Das Wichtigste in H10 Hotels ist diese Nespresso Maschine.
Einen Milchaufschäumer gibt es nicht. Macht nichts. Den haben wir mitgebracht. Und die Milch im Laden nebenan vorhin gekauft.

H10 Duque de Loulé in Lissabon,Portugal,born4travel.de
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Endlich sind wir angekommen. Das frühe Aufstehen zollt Tribut.
Die Müdigkeit schlägt zu.
Selbst nach einem Cappuccino.
Die ganz kurze Augenpflege tut gut.
Jemand klopft an der Tür.
Rainer öffnet die Tür.
Eine Person vom Housekeeping bringt eine Flasche Champagner in einem mit Eiswürfeln gefüllten Kübel nebst zwei Gläsern rein. Stellt diese auf den Tisch im Wohnzimmer und geht.
Würden wir jetzt ganz plötzlich in einer Rakete sitzen, würden wir nicht verwunderter sein.

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# Baixa

Kurz vor Sechs geht's nochmals los.
Jetzt in bequemen Sneakers und auch mit etwas Hunger.

Nochmals gehen wir die Avenida de Liberdade Richtung Fluss.
Der Regen hat sich verzogen. Es ist etwas kühl. Aber immer noch angenehmer als zu Hause.

Das Jahr 1755 wird uns überall während unseres Aufenthaltes begegnen. Es ist das Jahr des furchtbarsten Erdbebens das die Stadt Lissabon erfahren musste. Das Gebiet des heutigen Baixa wurde durch den verheerenden Brand komplett zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte unter Leitung des Marquês de Pombal. Die geometrisch angeordneten Straßen und großzügig gestalteten Plätze prägen bis heute den Stadtteil.

Lissabon,Portugal,born4travel.de
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Der erste großzügige Platz ist der Praça dos Restauradores, gewidmet der Unabhängigkeit von den Spaniern Mitte des 17. Jahrhunderts.

Praça dos Restauradores,Lissabon,Portugal,born4travel.de
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Beschäftigt mit gucken und fotografieren sind es gefühlt nur ein paar Schritte bis zum nächsten Platz, dem Praça do Rossio. Die mittig stehende Säule ist 28 Meter hoch. Zwei schöne Brunnen rahmen die Säule ein.
Das beeindruckendste auf diesem Platz ist allerdings die Gestaltung des Bodens. Der ist aus blauen und weißen Steinen zusammengesetzt und soll die Wellen des Meeres darstellen.

Praça do Rossio,Lissabon,Portugal,born4travel.de
Praça do Rossio,Lissabon,Portugal,born4travel.de

Am südlichen Ende des Platzes schließt sich die Rua Augusta an.
Vermutlich die absolute Touristenstraße.
Zugegeben. Wir laufen vollkommen entspannt und lassen alles auf uns wirken. Und da! Da steht dieser eiserne Aufzug, hier der Elevador de Santa Justa, den man so von Lissabon-Webseiten kennt. Wir werden sicherlich morgen oder auch übermorgen mal eine Fahrt mit dem machen.

Elevador de Santa Justa,Lissabon,Portugal,born4travel.de

In der Mitte der breiten Fußgängerpromenade haben Restaurants ihre Tische aufgestellt. Viele davon mit Baldachinen geschützt. Aber alle benötigen auch Heizpilze. Die Restaurants sind - meiner Meinung - schlecht besucht. Oder es ist noch nicht spät genug.

Die Bäcker sind dagegen gut besucht. Und die Auslagen sehen aber auch lecker aus!

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Am Ende treffen wir auf den Arco da Rua Augusta einem echt prachtvollen Triumphbogen.
Der Blick in den Reiseführer sagt uns: Fertigstellung 1875.
Für meinen Geschmack wirkt er zwischen den zwei Häuserfassaden ein wenig eingequetscht.

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Am Ende unseres ersten Spaziergangs durch Lissabon erreichen wir den Praça do Comércio mit einer aufregenden Geschichte. Ein wirklich wunderbarer und weitläufiger Platz.
Zum Fotografieren ist es eigentlich zu dunkel. Dabei gibt sich mein i-Phone die größte Mühe.

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Der Platz wird vom Tejo, einem der drei größten Flüsse der Iberischen Halbinsel, begrenzt. Der Fluss ist hier so breit, dass selbst riesige Hochseedampfer verschwindend klein aussehen.

Cais das Colunas,Lissabon,Portugal,born4travel.de
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Nun geht's zurück.
Es ist recht frisch geworden. Wir schauen auf die Speisekarten der Restaurants. Aber keine überzeugt uns wirklich.

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In einer Seitenstraße dann, in der Rua dos Correeiros, entdecken wir diese kleine Bar. Wir lassen uns hier nieder und genießen ein leckeres Abendbrot.

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Bis zum Hotel sind es bestimmt noch 20 oder 30 Minuten zu laufen. Bis zum Platz mit dem Wellenboden, dem Praça do Rossio, kommen wir noch. Entscheiden uns aber ab hier, ein Taxi über die App zu bestellen.
Es dauert keine fünf Minuten bis ein Taxi uns abholt und uns zehn Minuten später vor dem Hotel absetzt. Das Ganze hat uns inklusive Trinkgeld 8 Euro gekostet. Das war es uns wert!