• Hibiya Park 
    Tag 2

Highlights des Tages

Shichi-go-san im
Nogi & Hikawa Jinja

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Japanische Tradition abseits der Touristenströme ...

Shimbashi Station

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Einst die erste Eisenbahnstation Japans ...

Ginza

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Ginza - das Who-is-Who für Markenfans. Ausgefallene Schaufensterdekorationen und eben solche Besucher ...

Hibiya Park

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Nur wenige Schritte vom Kaiserpalast entfernt und nur wochentags eine Oase der Ruhe ...

Icho Namiki Avenue

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Eine eher unauffällige Straße, die nur während der Laubfärbung zum Star wird ...

Omotesando & Yoyogi Park

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Die "Omote" hat schon längst der Ginza den Rang abgelaufen. Jedenfalls bei der junggebliebenen Generation ...

Tokyo by bike

Endlich ist sie da, die Sonne!
Dunkelblauer Himmel ist alles was ich sehen kann. Also da wo die Häuser die Sicht auf den Himmel freigeben.
So kann der Tag beginnen.

Akasaka,sylwiabuch.de

Heute endlich wollen wir die Stadt mit dem Fahrrad genießen.
Unsere Vermieterin hat mir schon nach dem Buchen ihrer Wohnung ihr Fahrrad angeboten. Sie hat nur eins. Das ist ja auch prima. Dann brauchen wir nur ein weiteres zu mieten.
Laut ihrer Beschreibung soll es in der "parking area" stehen.
Nun gut. Vor dem Haus gibt es keine parking area. Also kontaktiere ich sie über das AirBnB Portal und sie antwortet auch sofort.
Es handelt sich um eine überdachte Freifläche neben dem Haus.
Hier stehen nicht nur Fahrräder. Hier ist praktisch auch der Müllplatz.
Interessant zu sehen, wie man in Japan den Müll trennt. Denn als wir noch hier wohnten wurde alles in eine Einkaufstüte getan, verknotet und auf einen definierten Platz gebracht.
Der Freiraum hier ist unvorstellbar sauber. Besen, große und kleine sowie Schrubber und andere Utensilien, zum Beispiel Blumentöpfe sind perfekt angeordnet.
Getrennt werden hier Dosen, Glasflaschen, Papier. Diese liegen fein geordnet in einem Behälter, der etwa 30 Flaschen aufnimmt. Die Kunststoffflaschen sind allerdings ohne Deckel. Die Deckel wiederum liegen sauber nebeneinander auf einem Deckel, der von einem Schuhkarton stammen könnte.
Es gibt auch Schilder mit Bildchen. Da soll keiner sagen: "... das wußte ich nicht"
Es ist nicht so leicht zu beschreiben, deshalb habe ich es fotografieren müssen.

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Von den den etwa acht Fahrrädern ist nur eins nicht angeschlossen. Einen Schlüssel besitzen wir nicht. Also nehmen wir an, daß dies das Fahrrad unserer Vermieterin sein muß und radeln los zur Akasaka Station.
Bei docomo-cycle steht nur ein Rad zur Verfügung und die Batterie ist auch nicht mal halb voll.
Deshalb radeln beziehungsweise gehen wir weiter zu einem anderen Vermieter der Firma COGICOGI.
Deren Station befindet sich genau am Hotel Centurion Grand Akasaka

Drei Räder stehen hier. Wir checken zu aller erst die Batterien. Sie haben 60 beziehungsweise 80% volle Batterien. Super. Nun kommt die schwierigste Aufgabe: das Buchen.
Als erstes ist es erforderlich die App der Firma zu downloaden. Das ist schnell erledigt.
Doch schon beim nächsten Schritt sind wir unsicher.
Denn die Mietvarianten und Preise weichen von denen ab, die auf der Website zu sehen sind.
Wir gehen also in's Hotel und fragen, ob sie uns helfen könnten. Und ja, sie können und helfen uns etwas durch's Menü.
Es gibt, wenn man die App geladen hat, drei Varianten ein E-Bike zu mieten.

COGICOGI,sylwiabuch.de

Doch irgendwie ist die Website nicht wirklich ausgegoren. Plötzlich stehen nur noch zwei Varianten zur Auswahl. Wir entscheiden uns für die Variante mit 12 Stunden.
Nachdem man die Kreditkarteninfos eingegeben hat, erhält man per Mail einen vierstelligen Zahlencode. Diesen Code sollte man sich unbedingt merken. Denn jedes Mal wenn man sein Rad irgendwo geparkt und verschlossen hat, benötigt man wieder diesen Code.
Wir tauschen die Räder. Rainer nimmt das Damenrad und ich bekomme das E-Bike.
Noch nie bin ich mit einem solchen Fahrrad unterwegs gewesen. Anfangs ist es etwas ungewohnt. Wenn ich stärker reintrete, wird das Rad ungewohnt schnell.
Aber hier in Tokyo macht das wirklich Sinn.
Die Gegend zwischen Akasaka, Roppongi, Shibuya und Shinjuku ist sehr bergig.
Aber auch beim Losfahren an der Ampel macht sich der unterstütze Powerstart richtig gut!

#Shichi-go-san

im Nogi & Hikawa Jinja

Heute ist Sonntag.
Das erste Wochenende nach dem 15. November.
Am 15. November wird alljährlich das Shichi-go-san Fest begangen.
Shichi-go-san heißt wörtlich übersetzt: 7 - 5 - 3. Eltern und Großeltern begehen in ganz Japan diesen besonderen Tag mit ihren Kindern - meist am folgendem Wochenende. Nun sollte man sich das nicht wie eine rauschende Party vorstellen.
Mädchen, die drei und sieben sind und Jungen, die drei und fünf Jahre alt sind, werden in traditionelle Gewänder gekleidet und gemeinsam gehen sie in einen nahegelegenen Shrine. Hier danken die Eltern für das Heranwachsen der Kinder. Priester bitten in ihrem Auftrag um Gesundheit und Erfolg.

Den Anblick der Kinder in ihren Gewändern den wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen.
Und so radeln wir zuerst in den Nogi Shrine. Der gehört neben dem Hikawa Shrine zu meinen bevorzugten Orten für Besuche eines Shrines.
Hier gibt es keine Touristen - also außer uns. Das Ambiente finde ich hier ganz besonders.

Im Nogi Jinja angekommen, haben wir das Glück nicht nur die ersten festlich gekleideten Kinder zu sehen, es findet gerade eine Hochzeitszeremonie im Shrine statt.
Das Gelände ist nicht riesig. Aber ist voller wunderschöner Ginko- und Ahornbäume. Und die sind gerade in schönster Laubfärbung. An einem Baum befinden sich grüne, rote und gelbe Blätter gleichzeitig.
Geht man durch die vielen Tori's gelangt man in eine Parkanlage. Hier befindet sich das ehemalige Wohnhaus von General Nogi, der Namensgeber dieses Shrines ist. Das Haus wird nur am 12. und 13. September jedes Jahres geöffnet. Sozusagen am Gedenktag seines Freitodes und dem seiner Frau. Beide begingen den rituellen Selbstmord im Geiste der Samurai nach dem Tod des Kaisers Meiji um so dem Kaiser noch zu Diensten stehen zu können.

Das zur Historie.

Ich denke mal weil der Shrine nicht touristisch überlaufen ist, lassen sich alle gern fotografieren.
Bei den Kindern habe ich die Eltern gefragt und wie man sieht, haben sie das sogar gern gemacht.

Nogi Shrine,Nogi Jinja, Nogizaka,sylwiabuch.de
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Der Hikawa Jinja befindet sich ganz in der Nähe unseres ehemaligen Wohnhauses.
Die wunderschöne Parkanlage ist viel größer als die des Nogi Jinja.
Hintergrund zum Tempel aus Bericht von 2010.

Hierher kommen wirklich nur Eingeweihte beziehungsweise Touristen, die sich in Roppongi in einer Seitenstraße verlaufen haben. Und auch hier finden sich immer mehr Eltern mit ihren Kindern ein, die sich bereitwillig fotografieren lassen.

Hikawa Jinja, Nogizaka,sylwiabuch.de
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Gern würden wir noch länger hier bleiben, doch Kiko, unsere Vermieterin entschuldigte sich per Messenger, daß sie den Fahrradschlüssel an ihrem Fahrradbund gefunden hat. Und uns diesen durch ihren Freund unverzüglich überbringen wird.
Wir verabreden uns für 12 Uhr.
Uuups. Mit wessen Fahrrad sind wir denn unterwegs?

Auf dem Weg nach Hause, und das sind nur wenige Minuten, bekomme ich wieder eine Info, daß sich der Schlüssel schon im Briefkasten befindet. Ok. Auch gut. So müssen wir nicht warten und müssen auch nicht sofort zurück. Außerdem erfahren wir, daß Kikos Fahrrad nun doch kein E-Bike ist.
Oh Mann. Was für ein Durcheinander!

Dann nehmen wir uns eben Zeit, um in unserem ehemaligen Wohnviertel Akasaka etwas herum zu stromern.
Mitten zwischen den mittelhohen Häusern stehen hier noch die alten, traditionellen Häuser.
Doch man sollte sich vom Äußeren nicht täuschen lassen. Es war früher so, daß im Inneren neueste Technologien zu Hause waren.

Akasaka,sylwiabuch.de
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Von Akasaka geht es über Nebenstraßen und die Sotobori-Dori Avenue Richtung Toranomon nach Shimbashi.
Die unterschiedlich "zusammengewürfelte" Architektur, Neues und Altes, Hypermoderne und Tradition fasziniert uns immer wieder.
Und wie überall in Tokyo entdeckt man so etwas nur, wenn man zu Fuß oder per Rad unterwegs ist. Auch wenn die Nahverkehrsverbindungen Tokyos sehr gut sind und man fast jeden Quadratmeter auch auf diese Weise erreichen kann.

Akasaka-Shimbashi,sylwiabuch.de
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#Shimbashi Station

Das große und offene Gelände um den Bahnhof Shimbashi ist von der Hauptstraße nicht sofort ersichtlich. Über eine verhältnismäßig kleine Seitenstraße gelangt man auf den Hauptplatz. Dieser ist umringt von unzähligen Warenhäusern. Ich frage mich immer, wo die Japaner, die in diesen kleinen Wohnungen wohnen all das Zeug unterbringen, das sie aus den Läden tragen. Werfen sie vielleicht öfter ihre Utensilien des Haushalts oder Sonstiges viel öfter weg?

In der Mitte steht auf einem erhöhtem Podest eine Lokomotive. Es ist ein Denkmal an die erste Eisenbahnstrecke Japans. Shimbashi war einst die Endstation der Strecke, die Yokohama und Shimbashi (Tokyo) verbanden.

Der Bahnhof Shimbashi hat an Bedeutung verloren.
Unweit von hier beginnt die Ginza, wo nun das Tokyoter "Edel"-Shoppingleben statt findet.
Doch nach wie vor befinden sich in den U-Bahnbögen urige Restaurants.

Shimbashi Station,Tokyo,sylwiabuch.de
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Wir fahren auf wieder auf die Sotobori-Dori Avenue, um dann in die Dai-ichi Keihin Avenue (Nr.15) einzubiegen. Unter der Eisenbahnbrücke befindet sich der Hanamasa Store. Ein Wholesaler für Lebensmittel.
Hier parken wir unsere Räder und kaufen etwas für unterwegs und heute Abend zum Snacken ein.

Shimbashi Station,Tokyo,sylwiabuch.de

Genau hier beginnt auch die weltberühmte Ginza.
Und weil heute Sonntag ist, ist diese Straße für den Autoverkehr bis zum Abend gesperrt.
Hier "werfen" auch endlos ankommende Busse die Touristen ab, die alle durchgehend chinesisch sprechen.
Ok. Es ist kein sprechen in normaler Lautstärke. Irgendwie muß ein jeder noch lauter sprechen als der Andere.
Es ist zum piepen. Ich höre nicht einmal, was Rainer, der ganz in meiner Nähe steht, zu mir sagt.
Also nix wie weg hier!

#Ginza

Der Masse entronnen strömt die Ginza viel Ruhe aus.
In der Mitte der Straße sind Tische mit Sonnenschirmen aufgebaut.
Einige Touris, aus dem großen roten Land, breiten ihre geöffneten Koffer aus. Irgendwie befremdlich!
Wir fahren mit unseren Rädern entlang der Straße und sind begeistert von der Dekoration und Gestaltung der Schaufenster.

Ginza,Tokyo,sylwiabuch.de
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An der großen vielfotografierten Kreuzung, wo die Ginza auf die Harumi-Dori Avenue trifft, parken wir. Im runden Gebäude, auf dessen Dachbanderole seit eh und je der Name RICOH zu lesen ist, befindet sich das Café Doutor. In der oberen Etage erwischen wir doch tatsächlich zwei Fensterplätze und genießen bei Kaffee und Kuchen das Geschehen. Es ist unbeschreiblich beeindruckend hier oben zu sitzen und zu beobachten.

Ginza,Tokyo,sylwiabuch.de
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Bei all diesen vielen Menschen, kann mein Fotoapparat in aller Ruhe im offenen Körbchens des Rades liegen. Ich muß keine Bedenken haben und ständig hinschauen, daß mir dieser in Sekundenschnelle entwendet wird.

Weiter geht es Richtung Hibiya.

#Hibiya Park

Der Hibiya Park liegt neben dem Gelände des Kaiserpalastes.
Der Anblick der sich im Grabenwasser spiegelnden Bürohäusern ist uns einen kleinen Stopp wert.

Hibiya,sylwiabuch.de
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Der Park ist eine grüne Oase umgeben von vielen ähnlich aussehenden Bürohäusern.
Es sind 16 Hektar Ruhe die 1903 auf dem Gelände eines ehemaligen Exerzierplatzes errichtet wurde. Er soll der erste westlich gestaltete Park sein.
Nun gut. Das zur Theorie.
Die Ruhe wird gestört von einem Popkonzert, das gerade stattfindet. Und der schöne Teich, in dem Kois ihre Runden drehen und Ahornbäume sich in der Oberfläche fotogen spiegeln, erinnert mich sofort an einen japanischen oder mindestens einen asiatisch gestalteten Garten.
Wie auch immer.
Es ist Sonntag. Und Sonntag ist es hier voll.

Während wir Europäer Ausflüge immer so planen, daß man einen Ort findet, wo man am liebsten allein ist und die ungestörte Natur nur für sich hat, ist ein Ausflug für Japaner nur dann erfolgreich und gelungen, wenn sie dort sind, wo viele andere auch sind.
Das unterscheidet uns.

Und so ist es nicht verwunderlich, daß auf etwa zehn Quadratmeter geschätzte fünfzehn Fotografen stehen mit Objektiven, die so lang sind wie ihre Brennweite, um einen kleinen blauen Vogel der auf einem Bambusrohr sitzt ablichten zu können, während ich bei meinen Versuchen die Baumspiegelungen im Wasser fotografisch festzuhalten, den ganzen Platz am Uferrand für mich habe.

Hibiya,sylwiabuch.de
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#Icho Namiki Avenue

Es ist früher Nachmittag und wir haben noch viel auf der to-do-Liste.
Deshalb sprinten wir wieder Richtung Akasaka und dann auf die Aoyama-dori Avenue. Irgendwie hatte ich es nicht mehr im Sinn, daß auf dem Weg in Richtung Omotesando die Ginkostraße ist.

Die Icho Namiki Avenue ist eine relativ kurze Straße gesäumt -nur während der Laubfärbung- von wunderschönen gelbgefärbten Ginkobäumen.
Am Ende der Straße befindet sich der imposante Bau der Meiji Memorial Picture Gallery.
Doch das interessiert hier niemanden.

Als wir in die Straße reinfahren, sehen wir weiter vorn hunderte von Menschen, die die Straße belagern.
Den Gedanken, daß hier eine Ausstellung, ein Markt oder gar ein Unfall passiert ist, den blende ich sofort aus, als ich sehe was all die Menschen da tun: sie fotografieren die Bäume.
Die Bäume, die hier immer stehen und die, die sich jeden November in dieses unnatürlich grelle Gelb färben.

Icho Namiki Avenue,sylwiabuch.de
Icho Namiki Avenue,sylwiabuch.de
Icho Namiki Avenue,sylwiabuch.de

Wenn man nicht gerade mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann man sehr einfach mit Nahverkehrsmitteln die Icho Namiki Avenue erreichen. Von der Aoyama-itchome Station sind es etwa fünf Minuten Fußweg.

#Omotesando und Yoyogi Park

Die Omotesando, auch "Omote" genannt, ist die Champs Elysee von Tokyo.
Hier sind all die großen Marken, die man auch auf der Ginza findet. Doch hier ist alles viel hipper und das Publikum etwas jünger.
Hier ist es voll. Brechend voll.

Omotesando,sylwiabuch.de
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Die vielen Menschen bilden eine einzige Masse.
Trotzdem kein Gedrängel oder Geschubse.
Doch Fahrradfahren auf den für Japan verhältnismäßig breiten Fußwegen ist einfach nicht möglich.
Wir nutzen die Straße. Die ist zwar genau so voll. Doch die Autos stehen. Und so kommen wir voran in dem wir jede Lücke nutzen. Am Park angekommen ist die Sonne schon untergegangen.
Vor dem Park führen wie üblich die "Elvise" ihre Tanzshow's ab. Schön.
Wir fahren die große Runde im Yoyogi Park. Doch die Sonne ist schon untergegangen und es ist schlagartig empfindlich kalt geworden. Waren es tagsüber um die 20°C sind es jetzt knapp die Hälfte.
Na gut. Wir planen nach unserer Reise nach Kawaguchiko noch einen Nachmittag für den Yoyogi ein.

Yoyogi Park, Omotesando, Harajuku,sylwiabuch.de

Auf dem Rückweg kehren wir in den Kohmen Ramen Shop ein. Es gibt in Tokyo nur drei Filialen dieser Kette: in Ikebukuro, Ebiso und Harajuku.
Bei unserem letzten Besuch gab es noch einen an der Roppongi Kreuzung. Dort hat uns der Ramen so gut geschmeckt, daß wir ganze drei Mal dort essen waren.
Hier macht nicht nur das Essen Spaß sondern auch das Zusehen beim Zubereiten der Speisen!

Kohmen Ramen Shop, Omotesando, Harajuku,sylwiabuch.de

Ganz zuletzt schauen wir uns rein aus nostalgischen Gründen das Kiddy Land an.
Es ist ein sechs etagiges Kaufhaus mit Spielzeug aller Art.
Also so kannten wir es. Unsere Kinder waren hier nicht rauszubekommen.
Während die Kinder - nicht nur unsere - als Spielzeugtester in ihrem Element waren, haben die Verkäuferinnen wieder alles zusammengeräumt. Und japanische Kinder unter sechs Jahren haben alle Freiheiten dieser Welt
Doch dieses mal haben wir in jeder Etage praktisch nur Werbeartikel jeder Komikfigur beziehungsweise jeder Firma vorgefunden.
Also zum Beispiel Kuscheltier, Schlafmaske, Waschlappen, Handtuch, Bentobox, Anhänger... von Hello Kitty und dann das Gleiche von Snoopy, Pikachu oder einer Star Wars Figur. Uns fehlen etwas die kreativen Spiele. Spielen Kinder heute so?
Doch an Farbenexplosionen hat der Laden absolut nichts verloren.

Kiddyland, Omotesando, Harajuku,sylwiabuch.de

Das Fahrrad geben wir kurz vor 19.00 Uhr ab.
Die Rückgabe erfolgt am Display das direkt am Rad befestigt ist. Einfach nur "return" drücken und es ist wieder eingeloggt und für den nächsten Interessenten verfügbar.
Klasse!

Tokyo by bike ist unser Ding!