• Manhattan 
    Tag 4

Highlights des Tages

Piermont Pier

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Die Landzunge mit Historie ...

Manhattan

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Manhattan geht immer - oder? ...

Deli&Co

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Deli's sind die guten Fastfood Restaurants ...

Stippvisite auf dem Times Square

Der Blick nach draußen signalisiert nur eins: es ist ausschlafen angesagt!
Wie schon in den Wetterberichten vorhergesagt, regnet es.

Hatte ich das schon irgendwo vermerkt, dass es in einem Junggesellenhaushalt so ziemlich wenig zu futtern gibt? Nun gut.
Crate&Barrel, sylwiabuch.de Waldwick hat keinen "richtigen" Supermarket. Geschweige denn irgendeine Filiale einer großen Kette.
Einziger "Ausreisser" ist wohl der Dunkin' Donuts.
Hier gibt es alle bekannten Kaffeevariationen.
Ein Glück auch. Zusätzlich nehmen wir noch drei leckere Donuts mit.
Gefrühstückt wird dann aber am heimischen Tisch.

Notgedrungen - und das meine ich wirklich ernst - ist für heute Vormittag Shopping angesagt.
Früher wäre ein Regentag so zwischendrin einfach mal willkommen gewesen. Sich von Geschäft zu Geschäft arbeiten, Klamotten, Schuhe und Handtaschen zu kaufen, das war meine Welt.
Aber jetzt?... Laaangweilig.
Es interessieren mich nur noch Läden wie zum Beispiel Crate&Barrel oder Pottery Barns.
Ausnahmsweise und zum ersten Mal im Leben fahren wir dann auch noch in einen amerikanischen IKEA. Hier kaufen wir eine Stehlampe für die karg eingerichtete Wohnung. Mutti muss einfach mal Flair in Sohnemanns Wohnung bringen
Ansonsten ist das schrecklich hier. Es ist, als wäre ich in Deutschland. Auch der Geruch der Möbelausdunstungen gleicht denen in Deutschland. Auch die Ware ist absolut identisch!
Ist eben wie bei McDonalds & Co. Da kriegt man auf der ganzen Welt das Gleiche serviert.

In Montvale, NJ zeigt uns unser Sohn die Firma für die er hier arbeitet.
Auch dieser Ort strömt nichts als Ruhe aus.
Dabei sind es nur etwa dreißig Kilometer Luftlinie bis zum quirligsten Punkt auf diesem Erdball!

Im The Fresh Market, Franks täglichen Versorger, stellen wir uns unser Mittag zusammen.
Es ist ein Grocery Store mit angeschlossenem Deli.
Natürlich alles Organic und alles mit Waren aus der Region.
Doch es gibt nix zu meckern. Auf Wunsch wird Fleisch erwärmt, der Fisch angebraten und die Salate sind einfach nur lecker!!!!

The Fresh Market, sylwiabuch.de

# Piermont Pier

Unweit von hier gibt es eine Brücke, die New Jerseys Seite mit dem Teil des Staates New York verbindet, an dessen Zipfel sich der bekannteste Stadtteil Manhattan befindet.
Doch bevor wir die Seite wechseln, machen wir einen Abstecher zum Piermont Pier. Dieser Pier liegt auf einer Landzunge die weit in den Hudson River ragt. Der Hudson River wird an dieser Stelle wesentlich schmaler.
Eine wahre Touristenattraktion ist das hier nicht.
Vor allem nicht bei diesem Wetter.
Erstaunlicherweise sind hier relativ viele Menschen unterwegs. Gleich nebenan befindet sich der Tallman Mountain State Park.
Was allerdings unsere Aufmerksamkeit erregt, ist dieser überdimensional große, perfekt geschichtete Holzhaufen. Es sind etwa 3x3x3 Meter Holz die da gestapelt wurden. Je mehr wir uns nähern, desto mehr riecht es nach Benzin. Findet hier heute zum Memorial Day vielleicht ein riesiges Lagerfeuer statt?

Ein Schild beantwortet all unsere Fragen:

1987 wollten Vietnamveteranen ihrer gefallenen Kameraden gedenken. Jedoch nicht mit einer Parade, langer Reden oder einem weiteren Friedhof. Sie suchten nach einer Idee - nach etwas Auffälligem.
Man gedachte George Washingtons Mittel, der solche Brände nutzte, um Waffenstillstand zu signalisieren, den Konflikt beendete und den verstreuten Truppen erlaubte, den Weg nach Hause zu finden.
Man baute also ab 1987 einen Holzhaufen, der 21x21x21 feet groß war. Alljährlich am Memorial Day wird dieser um Mitternacht entzündet und brennt ganze 24 Stunden.
Dieser Ort wurde ausgewählt weil an diesem Pier etwa 1.3 Millionen Soldaten 1943 verschifft wurden, um in den Zweiten Weltkrieg nach Europa zu ziehen.

Piermont Pier, New Jersey, USA, sylwiabuch.de
Piermont Pier, New Jersey, USA, sylwiabuch.de

Das ist der Blick gen Norden, zur Tappan Zee Bridge.
Auch wenn sie von hier noch etwas klein aussieht. Das täuscht.
Der Hudson River ist an dieser Stelle knapp fünf Kilometer breit.
Sie verbindet den Ort South Nyack mit Tarrytown. Beide befinden sich noch im Bundesstaat New York. 1955 eröffnet und nach einem hier einst ansässigem Indianerstamm: Tappan benannt. Das Wort Zee stammt aus dem Holländischem abgeleitet in der Bedeutung für See.

Piermont Pier, New Jersey, USA, sylwiabuch.de

Etwas Fakten:
Die Tappan Zee Bridge bündelt die Interstate 87 und 287.
Länge: 4881 Meter
Breite: 27 Meter
Höhe: 42 Meter
Mautpflichtig: 5 USD wenn man per Postanweisung nachträglich überweist und nur 4.77 USD wenn man mit einem E·ZPass zahlt.

Auf dem Weg vom Süden her zur Auffahrt gibt es immer wieder Sichtlücken durch die man die Brücke sehen kann. Allerdings ist die Straße sehr eng und jegliches Stehenbleiben ist verboten.

Tappan Zee Bridge, New Jersey, USA, sylwiabuch.de
Piermont Pier, New Jersey, USA, sylwiabuch.de

Und das ist nun die erste Aufnahme in New York City.
Wohnsilos ohne Ende - nur schöner verkleidet als bei uns.

New York City, USA, sylwiabuch.de

Times Square

# Manhattan

Wir sind ja nicht zum ersten Mal in Manhattan.
Doch man kommt nicht drum herum: Manhattan läßt uns immer wieder staunend umhergucken.
Es ist doch eine gewisse Hassliebe. Viel zu laut - viel zu hektisch.
Doch die übergroßen, farbigen und flackernden Werbeflächen sind einfach mal beeindruckend!

Echt neu ist heute, dass wir mit dem Auto durch Manhattan cruisen wollen. Noch nie zuvor sind wir mit dem Auto durch die Stadt gefahren. Bisher waren wir stets als Fußgänger unterwegs.
Das ist dann mal eine ganz neue Erfahrung.
Es ist halb acht und es ist immer noch stark bewölkt. Ab und zu nieselt es sogar. Deshalb planen wir auch nicht irgendwo stehen zu bleiben.

In der 50th St stechen wir dann in das Häusermeer. Als wir auf den Times Square zufahren, bietet sich ein freier Platz mitten auf der Straße an. Hm. Darf man eigentlich hier parken. Wieder haben wir einen Schilderwald zu studieren. Doch ganz sicher sind wir doch nicht. Einerseits "Never-ever parking" das durch andere Regelungen aufgeweicht wird. Ok. Wir bleiben in der Nähe vom Auto und entfernen uns nur ein wenig, um zu sehen was passiert. Als dann die berittene Polizei weiterzieht und wir keinen Strafzettel oder Sonstiges bekommen, werden wir ganz mutig und gehen ins Zentrum des Gewühls.

Times Square, Broadway, New York City, Manhattan, USA, sylwiabuch.de
Times Square, Broadway, New York City, Manhattan, USA, sylwiabuch.de
Times Square, Broadway, New York City, Manhattan, USA, sylwiabuch.de
Times Square, Broadway, New York City, Manhattan, USA, sylwiabuch.de
Times Square, Broadway, New York City, Manhattan, USA, sylwiabuch.de
Times Square, Broadway, New York City, Manhattan, USA, sylwiabuch.de
Times Square, Broadway, New York City, Manhattan, USA, sylwiabuch.de
Times Square, Broadway, New York City, Manhattan, USA, sylwiabuch.de
Times Square, Broadway, New York City, Manhattan, USA, sylwiabuch.de

Doch nicht nur der Times Square, auch der Weg bis Lower Manhattan ist einfach faszinierend.

Times Square, Broadway, New York City, Manhattan, USA, sylwiabuch.de
Times Square, Broadway, New York City, Manhattan, USA, sylwiabuch.de
Times Square, Broadway, New York City, Manhattan, USA, sylwiabuch.de

Dann tangieren wir noch den Washington Square Park und die neueste Attraktion New Yorks, das One World Trade Center, dessen Spitze von Wolken verhüllt wird.

One Trade World Center, Washington Square Park, New York City, Manhattan, USA, sylwiabuch.de

Katz's Delicatessen

# Deli&Co

Nach dieser coolen Fahrt zeigt uns Frank "sein" New York.
Im Katz’s Delicatessen testen wir ein Pastrami-Sandwich.
Der Laden ist nun um diese späte Stunde extrem gut besucht.
Die Wände sind voller Fotos von Celebritys, die alle hier mal waren.
Das Ambiente ist urig. Und das Publikum total gemischt.
Ich gebe es zu: Ich war etwas skeptisch bei den lobenden Ausführungen und Schwärmereien unseres Sohnes für dieses Sandwich. Auch Rainer scheint so zu denken.
Also ordern wir erst ein Sandwich und lassen es teilen. So dass jeder ein Drittel bekommt.
Zugegeben. Es ist schon eine riesige Portion. Das Sandwich etwa fünf Zentimeter hoch. Vielleicht auch mehr.
Doch dann die Überraschung:
Das Fleisch ist warm und so saftig.
So habe ich Pastrami noch nie gegessen.
Ruckzuck ist das Sandwich vertilgt und wir holen ein Nächstes!

Katz’s Delicatessen, New York City, USA, sylwiabuch.de
Katz’s Delicatessen, New York City, USA, sylwiabuch.de
Katz’s Delicatessen, New York City, USA, sylwiabuch.de

"Genudelt und gestrudelt" - wie der Berliner sagt - steigen wir ins Auto und fahren noch zu einem nächsten Geheimtipp: Zu einem Rice-Pudding-Shop, Rice-to-Riches, in Lower Manhattan.
Rice-Pudding ist nichts anderes als Milchreis.
Nun auch hier muss ich wohl zugeben, dass ich mir bis zum jetzigen Moment nicht vorstellen kann, wie man um eine solch' simple Speise so ein Bohei machen kann.
Der Laden ist ganz hip eingerichtet. Es macht Laune sich hier umzusehen.
Dann testen wir uns durch die unzähligen Geschmackssorten und entscheiden uns für diverse Mischungen. Es ist schon spät. Außerdem haben wir gerade PastramiSandwiches gegessen. Deshalb nehmen wir den Milchreis mit.
Eine Prima Speise fürs morgige Frühstück!

Rice-to-Riches, New York City, USA, sylwiabuch.de
Rice-to-Riches, New York City, USA, sylwiabuch.de

Auf dem Rückweg fahren wir über den FDR Drive. Der beginnt irgendwo an der Südspitze Manhattans und führt entlang der östlichen Halbinsel. Dabei ist der Blick auf die beleuchteten Brücken einmalig.