• Little Lagoon 
    Tag 20

Highlights des Tages

Little Lagoon

Read More

Eine perfekt geformte Badewanne...

Ocean Park Aquarium

Read More

Die Touristenattraktion mit schöner Aussicht aufs Meer...

Eagle Bluff

Read More

Ein windiger Ausblick von der Steilküste...

Shell Beach

Read More

Nichts als Muscheln - soweit das Auge reicht ...

Whale Bone

Read More

Ein einsamer Campingplatz mit kleinem Hügel...

Monkey Mia

Read More

Der perfekte Ort für Strandurlauber die verwöhnt werden wollen...

Unterwegs auf der Peron Peninsula

Der Tag beginnt wieder mit traumhaftem Wetter.
Wir frühstücken auf unserer Veranda. Doch heute nutzen wir nicht die Sitzgruppe, bei der man so tief sitzt. Nein heute bringe ich den Tisch inklusive Stühle aus dem Zimmer raus. Währenddessen brät Rainer an dem riesigen BBQ Eier und Schinken.
Halb zehn starten wir zur Erkundung der südlichen Halbinsel.
Auf dem Programm stehen die Standard-Viewpoints der Insel.

Erster Anlaufpunkt: ist die Little Lagoon

#Little Lagoon

Die Little Lagoon ist eine perfekt rund geformte Badewanne.
Selbst von einem erhöhtem Standpunkt wirkt es wie ein geschlossener See. Doch das täuscht. Diese Lagune wird mit Wasser aus dem Meer gespeist.
Umrandet vom fast schneeweißen Sand, ist dieser Ort nicht nur einladend sondern extrem fotogen.
Es ist allerdings nicht so einfach den Punkt zu finden, von dem man die Gesamtheit erkennen kann.
Wir suchen also nach einem erhöhten Lookout. Doch so richtig bietet sich nichts an.
Ein Privatgrundstück eines Schießvereins grenzt genau rechterhand an die Straße. Doch mit denen wollen wir uns nicht wirklich anlegen.
Nach einigem Suchen finden wir den idealen Ort:
Der Boolbardie Country Club (ein Golfclub) ist nicht nur für die Öffentlichkeit geöffnet, sondern ist auch noch ideal gelegen. Nämlich auf dem höchsten Punkt weit und breit, auf der Straße Richtung Monkey Mia.

Little Lagoon, Denham,sylwiabuch.de

Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen und fahren auf den Strand der Little Lagoon.
Vom Zugang entgegen des Uhrzeigersinns erreichen wir nach weniger als der Hälfte eine Landzunge, die wie eine Halbinsel zwischen See und Zufluss aus dem Meer liegt.
Ab hier geht es nicht weiter. Es ist nicht möglich das Gewässer zu umrunden. Es scheint gerade beginnende Flut zu herrschen und wir stellen unser Auto lieber an einer noch festen Stelle ab und gehen bis zur Spitze zu Fuß.
Ich finde es etwas unheimlich, da der muschelbedeckte Boden sofort nachgibt, wenn man stehen bleibt.

Little Lagoon, Denham,sylwiabuch.de

Blick von der Straße auf den Zufluss. Hier kann man sehr gut sehen, was man beim frontalen Blick auf die Lagune überhaupt nicht vermutet.

Little Lagoon, Denham,sylwiabuch.de

Das ist der Zufluss zur Little Lagoon

Little Lagoon, Denham,sylwiabuch.de
Little Lagoon, Denham,sylwiabuch.de

Denham
ist nicht nur der einzige Ort auf der Halbinsel sondern auch der Westlichste. 1898 entstand hier die Perlenfischerstadt Denham. Mangels Baumaterial wie Holz wurden die Häuser aus Muschelblöcken gebaut, die in Blöcken in Steinbrüchen entlang des Shell Beaches angebaut wurden. Einige dieser Häuser stehen noch heute. Dazu gehört das Restaurant: Old Pearler.

Die Stadt Denham hat - unserer Meinung - nicht wirklich viel zu bieten.
Es ist eben ein guter Ausgangspunkt, um die Halbinsel zu erkunden.
Die andere Variante ist Monkey Mia. Doch das ist keine Ortschaft sondern ein riesiges Resort mit allerlei touristischen Angeboten.
Wie auch immer. Monkey Mia muß sich heute hinten "anstellen" und wird nur besucht, wenn noch genügend Zeit am Ende des Tages übrigbleibt.

Auf der Hauptstraße von Denham befinden sich fast alle Geschäfte und Restaurants.
Auch das Denham Visitor Center
Wir staunen nicht schlecht. Denn die Größe und die Architektur sind beeindruckend. Vor allem aber Letzteres. Das Gebäude wirkt überdimensioniert - aber echt cool und modern.
So ein Visitor Center würde man in einer Weltstadt wie New York, Sydney oder Tokyo vermuten.

An einem der vielen Tresen steht - ja den kennen wir doch - der Kellner aus dem Shark Bay Hotel, wo wir am ersten Abend unser Dinner hatten.
Wir lassen uns ein paar Landkarten und Prospekte geben.
Denham,sylwiabuch.de Hier fragen wir noch nach einer Apotheke, denn seit zwei Tagen plagt mich so etwas wie eine Erkältung/Allergie. Aber es ist genau so, wie unser Host schon angedeutet hat. Arzneien kauft man in Denham in einem Andenkenladen. Also nix wie hin.
Der Laden ist eher ein mittelgroßes Wohnzimmer und bietet von Allem etwas. In der Abteilung wo auch Pflaster, Sonnencreme und Ähnliches liegen suchen wir nach etwas Geeignetem. Finden aber nichts.
Erst als ich die einzige Angestellte frage, schließt sie den hinter ihr hängenden Metallschrank auf und holt etwas raus, daß knapp 19 AUD kostet und die Bestandteile hat, die ich kenne.

Dann endlich verlassen wir Denham gen Süden.
Die Straße ist so gerade, wie mit einem Laserstrahl gezogen.
Haben wir doch immer geglaubt die Straßen im Westen der USA sind gerade und lang. Aber das hier schlägt alles schon Gesehene.

#Ocean Park Aquarium

Das Aquarium des Ocean Parks wurde uns gestern Abend am Gemeinschaftstisch empfohlen.
Wir sind zwar nicht die Aquarienfans. Aber wir fahren trotzdem hin. Außerdem soll man hier Haie direkt am Strand schwimmen sehen.
Naja.

Die Lage des Aquariums ist malerisch.
Hoch oben direkt an einer Klippe gelegen.
Die Führung hat gerade vor kurzem angefangen. Die nächste startet erst wieder in zwei Stunden. Wir überlegen, was wir nun machen.

Ocean Park Aquarium, Denham,sylwiabuch.de
Ocean Park Aquarium, Denham,sylwiabuch.de

Blick auf die südwestliche Halbinsel der Shark Bay. Beim genauen Hinsehen kann man das Salzbergwerk erkennen. Dieses Gebiet ist für die Öffentlichkeit unzugänglich.

Auf alle Fälle bietet sich die Terrasse an, um eine Pause zu machen, den Körper mit Koffein aufzufüllen und den Ausblick zu genießen!
Der Genuss bleibt nicht lange, denn die Kellnerin kippt erst einmal den Cappuccino auf Rainers Hose.
Na klasse!
Während Rainer seine Hose auf Toilette wäscht, schnattere ich mit einem deutschen Paar. Sie sind gerade von einer Führung zurückgekommen und die Begeisterung darüber hielt sich in Grenzen. Ein Zitronenhai wird in einem Becken gehalten. Ansonsten ist viel interessante Theorie, ein Video etc. zu sehen.
Damit entscheide ich, daß es sich nicht lohnt, auf die nächste Führung zu warten.

#Eagle Bluff

Die Zufahrt zum Eagle Bluff ist sehr gut ausgeschildert.
Von der Hauptstraße sind es gut präparierte aber unbefestigte vier Kilometer bis zum Parkplatz am Boardwalk.
Ein beplankter Weg führt zu verschiedenen Spots. Der Ausblick von den verschiedenen Viewpoints ist fast immer der Gleiche - doch es bleibt spektakulär.
Von hier oben soll man Haifische und Dugongs schwimmen sehen.
Doch auch dieser Tipp hält nicht das was er verspricht.
Obwohl das Wasser so klar wie im Aquarium ist, Rainer sogar mit dem Fernrohr nach den Tieren sucht, ist nichts zu sehen.
Macht nichts.
Der Ausblick - sogar bis zur Dirk Hartog Island - ist einfach eine Anreise wert.

Eagle Bluff,sylwiabuch.de
Eagle Bluff,sylwiabuch.de
Eagle Bluff,sylwiabuch.de
Eagle Bluff,sylwiabuch.de

Wer vom Parkplatz den südlicheren, unbeplankten Weg auch noch "mitnimmt", dem bietet sich der Blick in die nächste, nicht weniger spektakuläre Bucht.

Eagle Bluff,sylwiabuch.de
Eagle Bluff,sylwiabuch.de
Eagle Bluff,sylwiabuch.de
Eagle Bluff,sylwiabuch.de

Der nächste Stichweg (unbenannt) führt zur Bay, die wir als letztes von der südlichen, oberen Klippe gesehen haben.
Hier gibt es keinen Sandstrand mehr.
Hier ist der Boden mit kleinsten Muscheln bedeckt.
Und es handelt sich noch nicht um den bekannten Shell Beach!

Eagle Bluff,sylwiabuch.de
Eagle Bluff,sylwiabuch.de
Eagle Bluff,sylwiabuch.de
Eagle Bluff,sylwiabuch.de
Eagle Bluff,sylwiabuch.de

#Shell Beach

Einer der bekanntesten Orte auf der Insel ist wohl der Shell Beach.
Ist irgendwie ein Must in der to-do-list.
Auch für uns.
Man parkt unweit vom Strandzugang. Auf dem Weg dahin informieren viele Tafeln über die Entstehung des besonderen Strandes, der aus hundert Prozent Muscheln bestehen soll.
Interessant. Doch am meisten schreckt mich die Warnung vor den Schlangen in diesem Gebiet auf. Huch! Hätte ich doch ganz vergessen, daß wir in Australien sind!

Shell Beach,sylwiabuch.de
Shell Beach,sylwiabuch.de
Shell Beach,sylwiabuch.de
Shell Beach,sylwiabuch.de
Shell Beach,sylwiabuch.de
Shell Beach,sylwiabuch.de
Shell Beach,sylwiabuch.de

Die Attraktivität dieses Strandes kann ich nicht wirklich erkennen.
Zugegeben, er ist wirklich riesig. Und es gibt tatsächlich keinen Sand hier. Soweit das Auge reicht - nur Muscheln.
Wir machen ein paar Aufnahmen, getreu dem Motto: wir waren hier und verlassen den Strand.

#Whalebone

Wir sind wieder unterwegs gen Norden.
Der Zugang zum Whalebone geht linker Hand ab.
Warum diese Erhöhung nun Whalebone genannt wird, entzieht sich unserer Kenntnis.
Fest steht: der Weg ist eine schöne Sandpiste und die führt zu einem Viewpoint.

Von oben kann man die östliche und westliche Shark Bay sehen.

Whalebone,sylwiabuch.de
Whalebone,sylwiabuch.de
Whalebone,sylwiabuch.de
Whalebone,sylwiabuch.de
Whalebone,sylwiabuch.de

Hier kann man mal von einer unendlich geraden Straße sprechen

sylwiabuch.de

#Monkey Mia

Ganz zuletzt, also am frühen Nachmittag fahren wir nach Monkey Mia.
Dass hier die Delphine am Morgen gefüttert werden, macht es uns einfacher den Ort nicht zu mögen.
Wir tangieren also wieder Denham und kurz nach der letzten Kurve gibt es einen kleinen Aussichtspunkt, von dem man sich einen Überblick über die Bucht und Mini Marina verschaffen kann.

Monkey Mia,sylwiabuch.de

Die Parkplatzgebühr beträgt 7AUD. Im Eingangshäuschen sitzt niemand mehr, bei dem man zahlen könnte. Das Infocenter hat seit 3.30pm geschlossen.
Wir schauen uns das "Treiben" am Wasser an, suchen uns dann ein Plätzchen in den Loungesesseln, trinken einen Kaffee-Cocktail und beglückwünschen uns, daß wir in dieser Anlage nicht gebucht haben. Die Lage des B&B's in Denham als Ausgangspunkt für alle Ausflüge gefällt uns wesentlich besser.
Dies hier ist ein reiner Urlaubsort. Sicher sehr schön, wenn man überwiegend Richtung Sonne schauen will und eine Fahrt mit einem Segelboot machen möchte.

Monkey Mia,sylwiabuch.de
Monkey Mia,sylwiabuch.de
Monkey Mia,sylwiabuch.de
Monkey Mia,sylwiabuch.de
Monkey Mia,sylwiabuch.de
Monkey Mia,sylwiabuch.de

Am Abend geht es wieder in das Muschelhaus-Restaurant, nicht ohne vorher im Bottleshop ein paar alkoholische Getränke besorgt zu haben.
Die Gastwirtin erkennt uns und freut sich, daß wir uns wieder für ihr Restaurant entschieden haben.

Old Pearler Restaurant,sylwiabuch.de

Gefahrene Strecke: 183 km