• Colorado National Park
    Tag 1
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Highlights des Tages

Rattlesnake Canyon

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Der Anblick dieser Bögen ist einfach erhabend ...

Colorado NM

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Ein netter National Park. Vieles bedarf nicht einmal einer anstengenden Wanderung...

Fisher Towers

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Für eine Wanderung ist es schon zu spät. Es reicht nur noch für den Anblick ...

Von Grand Junction nach Moab

Mit fünf Kissen pro Bett sind wir wie auf einer Wolke aufgewacht und stellen fest: ja wir sind wieder in den USA!
Vollkommen ungewöhnlich für uns: voll durchgepennt, bis kurz nach 8.30 Uhr.

doubletree, colorado, usa

Rainer ist wohl nicht ganz so gut ausgeschlafen wie ich. Denn er hat bis tief in die Nacht nach einer Lösung für unser vergessenes Navi gesucht, das ganz gemütlich zu Hause liegen geblieben ist.

Das Hotel ist schon etwas in die Jahre gekommen.
Aber unser Zimmer ist piksauber. Und die Wäsche wie neu. Und das ist doch das Wichtigste.
Im Zimmerpreis ist ein "full american breakfast" inbegriffen. Es gibt wie gewohnt alles was man in den USA in den Hotels so erwartet.

Nach dem fantastischen, typisch amerikanischen Frühstück checken wir aus und beginnen die Tour.

Wir fahren noch eine Runde durch die Stadt, aber es ist Sonntag und alles ist geschlossen. Die Stadt hat außer dem Colorado National Park am Stadtrand nicht so viel zu bieten.
Bei der Vorbereitung der Reise habe ich in den Prospekten gelesen, daß dies hier eine sehr gute Weingegend ist und im Herbst Weingüter zur Verkostung einladen.
Na gut. Es ist Juli und so beschränkt sich unser Interesse nur auf den National Park.

Also fahren wir zielstrebig gen Colorado National Park.
Ein schöner Park.
Mit dem Auto kommt man bequem zu jedem Vistapoint, ähnlich wie im Arches NP.
Ist also auch etwas für Gehfaule!

Aber eine solche Tour hatten wir schon im letzten Jahr, deshalb mußte etwas Neues her!

# Rattlesnake Canyon

Mitten im Park gibt es eine Abzweigung zum Rattlesnake Canyon.
Bei der Vorbereitung auf die Reise habe ich irgendwo gelesen:
„...eine kleine Wanderung eröffnet den Blick zur größten Arches-Ansammlung“.
Das klingt doch nach einem schönen vormittäglichen Spaziergang ! Schließlich soll es nach der Wanderung noch in das etwa 90 Meilen entfernte Moab gehen.

Zunächst fahren wir etwa 9,5 Meilen offroad.

rattle snake canyon, colorado, usa

Unser Liberty kann endlich das tun, wofür er vorgesehen ist:
Kleine Tiefsandpassagen und natürliche Treppen überwinden.

rattle snake canyon, colorado, usa

Manchmal allerdings, muß der Weg etwas geebnet werden.

Bis zum Beginn des Wanderweges ist die Strecke sehr gut ausgeschildert.
Es folgt eine ca. 0,7 Meilen steile Bergabwanderung, gefolgt von 2,2 Meilen Wanderung mitten zwischen Wacholderbäumen und anderem Gestrüpp bei etwa 40°C, sengender Sonne.
Und das Ganze auch etwas gejetlegt!
Als Flachländer ist man die Höhe nicht gewöhnt. Diese Strecke habe, vor allem, ich unter diesen Bedingungen vollkommen unterschätzt.
Die Wanderung nimmt kein Ende und eigentlich bin ich gewillt aufzugeben.
Unser GPS-Gerät haben wir vergessen und so ist nicht festzustellen, wie weit unser Ziel noch ist.

rattle snake canyon, colorado, usa

Ein Glück, daß Rainer nicht aufgeben will.
Ich bleibe währenddessen sitzen und warte bis Rainer den Weg erkundet.
Millionen von Kleinstviechern bombardieren unseren Kopf! Versuchen in jede Öffnung zu dringen. In Ohren, Augen, Nase und Mund.
Und wie so oft ist es gut, daß wir nicht aufgeben, denn tatsächlich befinden wir uns ganz in der Nähe der ersten Rainbow Arches.

Es ist einfach faszinierend.

rattle snake canyon, colorado, usa
rattle snake canyon, colorado, usa
rattle snake canyon, colorado, usa
rattle snake canyon, colorado, usa
Rattlesnake Canyon, colorado, usa
Rattlesnake Canyon, colorado, usa
Rattlesnake Canyon, colorado, usa

Die Rücktour gleicht -für mich- der Ersteigung des Mt. Everest!

Fazit: Die Wanderung ist sicher nicht ganz so einfach. Allerdings unter richtigen klimatischen Bedingungen, ist es eine moderate Wanderung.
So wie wir sie gemacht haben, ist sie jedoch auf keinen Fall nachahmenswert.

# Colorado National Monument

HIER VERGRÖSSERN

Nach einem kleinen Snack geht es den Rim Rock Drive in Richtung West Entrance in Fruita.
Unterwegs bleiben wir immer mal stehen.
Der Artist Point und der Cook Ovens Overlook sind wohl die bekanntesten Viewpoints. Doch um gesamten Park ist der Weg das Ziel.

Es ist unser erster Tag in den "roten Steinen" und so können wir momentan noch nicht genug davon bekommen.

colorado np, colorado, usa
colorado np, colorado, usa
colorado np, colorado, usa
colorado national park, usa
colorado national park, usa

Inzwischen steht die Sonne sehr tief. Wir verlassen den Park.
Die Interstate 70 ist so wahnsinnig langweilig auf dieser Strecke.

# Ein kurzer Blick auf die Fisher Towers

Die wohl kürzeste Verbindung bis Moab ist über Crescent Junction.
Die landschaftlich schönere Verbindung führt jedoch über den Scenic Byway 128.

Kurz vor Cisco verpassen wir erst einmal die Abfahrt. Der Ärger ist nicht so groß, denn aus den vielen Besuchen hier in der Gegend wissen wir daß es etwa zehn Meilen weiter noch eine Möglichkeit gibt auf den Scenic Byway zu gelangen. .

Wir erwischen noch gerade so die letzten Sonnenstrahlen auf den Fisher Towers.
Dann verschwindet die Sonne ganz schnell.

Fisher tower,moab, utah

Kurz nach 10pm sind erreichen wir Moab.
Wir checken, wie so oft, im „Moab Valley Inn“ Momentan sind es noch 34°C. Und das um diese Zeit!

Gegessen wird nichts mehr, wir sind einfach viel zu schwach und zu müde um in irgendein Restaurant zu gehen.

War also ein echter Spartag.

Gefahrene Kilometer: 150 mi = 242km